Mobtel
Telekom an serbischem Mobilfunkanbieter interessiert

Die Deutsche Telekom reiht sich offenbar in die Gruppe der Interessenten für den serbischen Mobilfunkanbieter Mobi 63.

HB BELGRAD. Unter den zehn an der ehemaligen Mobtel interessierten Firmen sei zudem auch die zu Telekom Austria gehörende Mobilkom Austria, teilte die serbische Privatisierungsagentur am Montag mit.

Die Republik Serbien hatte Ende April ihre Mehrheit an Mobi 63 und eine damit verbundene zehnjährige Lizenz zum Betrieb eines Mobilfunknetzes zu einem Anfangspreis von 800 Millionen Euro zum Verkauf ausgeschrieben. In dieser Woche will die Agentur eine Vorauswahl treffen.

Als andere Firmen wurden die norwegische Telenor, France Telecom, TeliaSonera und Tele2 aus Schweden, Orascom aus Ägypten, die israelische Cellcom, Etisalat aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und die OJSC Mobile mit Sitz in Moskau.

Mobtel wurde 1994 von dem staatlichen Telekom-Monopol und dem Großunternehmer Bogoljub Karic gegründet. Im Dezember verlor der Konzern seine Lizenz und wird jetzt ganz von der staatlichen Telekom Srbija betrieben. Der Verkauf der Mobtel, die fast zwei Millionen Kunden hat, soll Ende Juli abgeschlossen sein. 82 Prozent der Einnahmen sollen dabei an den Staat fließen und der Rest an eine Gruppe österreichischer Investoren, die Karics Anteil übernommen hatten.

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