Mögliche Milliarden-Übernahme
Hasbro und Dreamworks sprechen miteinander

Wird das Trickfilmstudio Dreamworks Animation Teil eines Spielzeugherstellers? Laut Medienberichten ist der US-Spielespezialist Hasbro am Trickfilmstudio interessiert. Es könnte eine Milliardenübernahme werden.
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New YorkDas Trickfilmstudio Dreamworks Animation, aus dem Filme wie „Shrek“ und „Madagascar“ kamen, könnte laut Medienberichten an den Spielzeughersteller Hasbro verkauft werden. Die Gespräche der Unternehmen stünden allerdings erst noch am Anfang, berichteten unter anderem die „Financial Times“ und das „Wall Street Journal“ am Donnerstag unter Berufung auf informierte Personen.

Nach Informationen der „Financial Times“ will Hasbro mehr als 30 Dollar pro Aktie zahlen. Das würde einen Aufschlag von mehr als einem Drittel auf den aktuellen Aktienpreis bedeuten. Dreamworks Animation war zuletzt rund 1,9 Milliarden Dollar wert. Bei einer Einigung werde Hasbro, der Anbieter von „Transformers“-Figuren und des Brettspiels „Trivial Pursuit“, den Kaufpreis mit einem Mix aus Aktien und Bargeld bezahlen. Die Gespräche könnten jederzeit scheitern, hieß es in dem Bericht weiter.

Aus dem Hause Hasbro kommen unter anderem das Spiel „Monopoly“ und Spielzeugreihen wie „My Little Pony“. Der Konzern startete jüngst ein eigenes Studio, das Filme über seine Spielfiguren produzieren soll. Dreamworks Animation verhandelte laut Medienberichten zuvor mit dem japanischen Mobilfunk-Anbieter Softbank, die Seiten konnten sich jedoch nicht einigen. Das Trickfilmstudio musste zuletzt mit Filmen wie „Turbo“ und „Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman“ einige Flops an den Kinokassen verkraften.

Die Dreamworks-Aktien stiegen im vorbörslichen US-Geschäft um 25 Prozent auf 28 Dollar.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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