Motorola und AMD untermauern Signale für Aufschwung: Morgenröte am Technologie-Himmel

Motorola und AMD untermauern Signale für Aufschwung
Morgenröte am Technologie-Himmel

Mit dem US-Prozessorenhersteller AMD und dem Handyproduzenten Motorola haben zwei wichtige Technologiewerte Quartalsbilanzen präsentiert, welche die Signale für den Aufschwung der Branche untermauern. An der Börse hat es ihnen jedoch nicht geholfen.

HB MÜNCHEN. In den vergangenen Tagen hatten schon Schwergewichte wie Intel, IBM oder Samsung die Erwartungen erfüllt oder gar übertroffen. Obwohl AMD und Motorola auch optimistische Ausblicke gaben, verloren die Aktien beider Unternehmen im nachbörslichen Handel. „Es hat im Grunde keine wirklichen Enttäuschungen gegeben, es waren durch die Bank weg gute Zahlen“, sagte Bernd Laux, Analyst bei CAI Cheuvreux, mit Blick auf die bisherigen Quartalsberichte. Die Branche befinde sich in einer steten Erholung, was auch die Geschäftsausblicke zeigten. Allerdings profitierten die Unternehmen nicht alle im gleichen Maße: „Der Ausblick war nur bei manchen wirklich euphorisch.“ Der europäische Technologie-Index verlor trotz der positiven Zahlen aus den USA am Mittwoch rund 1,7 %.

Der nach Intel weltweit zweitgrößte Mikroprozessoranbieter Advanced Micro Devices (AMD) schrieb im Schlussquartal erstmals seit über zwei Jahren unter dem Strich wieder schwarze Zahlen. Mit einem Gewinn von zwölf Cent je Aktie nach einem Verlust von 2,49 Dollar im Vorjahr übertraf das im kalifornischen Sunnyvale ansässige Unternehmen die Prognosen der Analysten, die mit vier Cent gerechnet hatten. Der Umsatz kletterte um 76 % auf 1,21 Mrd. Dollar und lag ebenfalls über den Erwartungen.

Getrieben wurde das Wachstum nicht nur durch Chips für PCs sondern auch durch Halbleiter für Handys. „Es war ein gutes Quartal und demonstriert eine stete Verbesserung“, sagte Analyst Eric Gomberg von Thomas Weisel Partners. Für das traditionell schwache erste Quartal des neuen Jahres kündigte AMD aber wie Intel geringere Erlöse im Vergleich zum Vorquartal an. Dennoch will der Konzern weiter in den schwarzen Zahlen bleiben. Die Aktie, die mit einem Plus von drei Prozent auf 17,15 Dollar aus der Sitzung gegangen war, verlor nachbörslich gut ein Prozent.

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