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MP-3-Spieler-Geschäft gescheitert: Franjo Pooths Maxfield GmbH meldet Insolvenz an

exklusiv Der Düsseldorfer Konsumelektronikhersteller Maxfield GmbH hat Insolvenzantrag beim Amtsgericht Düsseldorf eingereicht. Das erfuhr das Handelsblatt aus Düsseldorfer Finanzkreisen. Die Verbindlichkeiten von Maxfield sollen sich angeblich auf bis zu 14 Millionen Euro angesammelt haben. Pooth selber soll mit einem namhaften Millionenbetrag seines Privatvermögens haften.

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Der Unternhemer Franjo Pooth ist vielen eher durch seine Frau Verona bekannt. Foto: ap
Der Unternhemer Franjo Pooth ist vielen eher durch seine Frau Verona bekannt. Foto: ap

DÜSSELDORF. Inhaber und Geschäftsführer von Maxfield, die mit MP-3-Spielern bekannt geworden sind, ist Franjo Pooth, Ehemann der TV- und Werbe-Unternehmerin Verona Feldbusch. Pooth war für Nachfragen am Montag telefonisch nicht erreichbar. Auch beim Amtsgericht in Düsseldorf war niemand zu erreichen.

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Ein Sprecher des Unternehmen wollte die Informationen nicht bestätigen: "Kein Kommentar", war die einzige Aussage. Pooth hatte nach Handelsblatt-Informationen bereits am vergangenen Freitag den Insolvenzantrag gestellt und die noch verbliebenen Mitarbeiter im Düsseldorfer Medienhafen am Montag darüber informiert. Größter Geldgeber ist nach Angaben von Creditreform die Stadtsparkasse Düsseldorf. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher des Instituts nur, man gebe grundsätzlich keine Auskünfte zu bestehenden Geschäftsverbindungen.

Die Verbindlichkeiten von Maxfield sollen sich angeblich auf bis zu 14 Millionen Euro angesammelt haben. Pooth selber soll mit einem namhaften Millionenbetrag seines Privatvermögens haften. Maxfield hatte wegen langer Zahlungsziele im Handel, vor allem bei Elektronik-Discountketten, immer mit einer dünnen Finanzdecke und hohen Außenständen arbeiten müssen.

Nach anfänglichen Erfolgen im hart umkämpften und von Apple beherrschten Markt für digitale Musikplayer mit Marktanteilen bis zu zwölf Prozent in Deutschland sanken die Verkäufe allerdings immer weiter ab. Eine geplante Expansion ins Ausland scheiterte ebenso wie ein Einstieg ins Mobiltelefongeschäft. Zum Schluss habe Maxfield noch nicht einmal mehr gelieferte Ware aus dem Zollager holen oder die Gehälter zahlen können, heißt es in Düsseldofer Unternehmerkreisen.

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