Münchener reagieren zurückhaltend
Micron will Infineon-Tochter Qimonda kaufen

Der Chiphersteller Micron Technology zeigt Interesse an der Übernahme des Speicherchip-Sparte Qimonda von Infineon.

HONGKONG. Man sei bereit, sich über eine mögliche Fusion oder Übernahme zu sprechen, sagte Micron-Chairman und CEO Steven Appleton am Donnerstag auf einer Analystenkonferenz. „Wir haben öffentlich mitgeteilt, dass wir, wann immer Infineon sich für Gespräche mit uns bereit erklärt, mit ihr reden werden.“

Bei Infineon reagierte man am Donnerstag zurückhaltend auf die Aussage Appletons. „Ein Börsengang von Qimonda ist weiter die bevorzugte Option“, sagte ein Sprecher. Die DRAM-Speichersparte sei alleine stark genug, um erfolgreich am Markt zu sein. Ob Micron sich an Infineon gewandt habe und Gespräche zwischen den Konzernen stattgefunden hätten, wollte er nicht sagen. „Dazu äußern wir uns nicht.“

Beide Unternehmen würden derzeit das Gleiche produzieren, sagte Appleton. „Man kann viel effizienter produzieren, wenn man Unternehmen miteinander kombiniert“, ergänzte er.

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