Müntefering sagt offenbar Nein
Bund will angeblich keine Telekom-Beamten übernehmen

Die Deutsche Telekom hat einem Zeitungsbericht zufolge beim geplanten Abbau von Beamtenstellen einen Rückschlag erlitten. Bundesarbeitsminister Franz Müntefering lehne eine dauerhafte Übernahme von 2 000 Beamten auf Stellen im öffentlichen Dienst ab.

HB BERLIN/BONN. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet in ihrer Mittwochausgabe, Müntefering habe seine Entscheidung dem kommissarischen Telekom-Personalvorstand Karl-Gerhard Eick in einem Brief mitgeteilt. Müntefering sehe „keine Möglichkeit“, sie dauerhaft zu beschäftigen, zitierte die Zeitung aus dem Brief. Eine Telekom-Sprecherin sagte dazu am Dienstagabend lediglich: „Wir suchen weiterhin nach langfristigen Beschäftigungsperspektiven für diese Beamten.“

Der Konzern hat rund 2 000 Bedienstete der Festnetzsparte T-Com und der Beschäftigungsgesellschaft Vivento noch bis zum Jahr 2010 an die Bundesagentur für Arbeit und an Kommunen ausgeliehen. Die Beamten sollen dort bei der Umsetzung der Arbeitsmarktreform Hartz IV aushelfen. Der Konzern hat in Deutschland 160 000 Beschäftigte, davon 46 000 Beamte aus früheren Behördenzeiten. Die Telekom leidet nach Expertenansicht vor allem in der Festnetzsparte an einem Personalüberhang.

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