Musik-Streamingdienst

Apple Music kommt auf Sonos-Lautsprecher

Der Musik-Streamingdienst von Apple erhöht den Druck auf den schwedischen Konkurrenten Spotify: Ab Anfang kommenden Jahres kommt Apple Music auf Sonos-Geräte, einem Spezialisten für Lautsprecher mit Internet-Anbindung.
Spotify und Deezer sind bereits in die Geräte von Sonos integriert. Bald schon soll auch Apple Music darüber verfügbar sein. Quelle: ap
Lautsprecher von Sonos

Spotify und Deezer sind bereits in die Geräte von Sonos integriert. Bald schon soll auch Apple Music darüber verfügbar sein.

(Foto: ap)

ParisApple hat bei seinem Musik-Streamingdienst einen Wettbewerbsnachteil zu Rivalen wie Spotify und Deezer ausgebügelt: Der Service kommt auf Geräte des Spezialisten für vernetzte Lautsprecher Sonos. Die Integration solle Anfang kommenden Jahres alle Nutzer erreichen, zunächst werde es ab Mitte Dezember einen Beta-Testlauf geben, kündigte Sonos am Montag an. Sonos lässt seine Lautsprecher mit Internet-Anbindung grundsätzlich über die eigene App ansteuern, Spotify und Deezer waren bereits über Schnittstellen eingebunden.

Apple Music war Ende Juni gestartet. Der iPhone-Konzern ist stark beim Verkauf von Song-Downloads - aber inzwischen greifen immer mehr Nutzer zu Streaming-Diensten, bei denen die Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird.

Apple nennt keine aktuellen Nutzerzahlen zu seinem Streaming-Dienst. Bekannt wurde nur, dass zum Ablauf der dreimonatigen Gratis- Probefrist für die ersten Nutzer sich 6,5 Millionen Kunden für ein kostenpflichtiges Abo entschlossen hatten. Damit kam Apple Music ohne eine Gratis-Version aus dem Stand auf den zweiten Platz in dem Geschäft hinter Marktführer Spotify. Die Firma aus Schweden hat nach jüngsten Zahlen 75 Millionen Nutzer, von denen 20 Millionen zahlende Abo-Kunden sind.

Apple triumphiert, VW wird abgestraft
Platz 10: Amazon
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Die Unternehmensberatung Interbrand veröffentlicht jährlich ihr Markenwert-Ranking. Die Bewertung der Unternehmen erfolgt über eine Analyse verschiedener Aspekte, angefangen bei der Finanzkraft über die Bekanntheit der Produkte bis hin zu den Serviceleistungen eines Unternehmens. Die Bewertungsmethode ist ISO-zertifiziert. Eröffnet wird das Ranking im aktuellen Jahr von Amazon. Der Markenwert wird auf 37,9 Milliarden Dollar geschätzt. Im Vergleich zu Vorjahr steigt der Wert um rund 29 Prozent, womit der Online-Versandhändler den Autobauer Mercedes aus den Top-Ten verdrängt hat.

Platz 9: McDonalds
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Der Burgerbrater aus den USA muss leichte Einbußen des Markenwerts hinnehmen. 2015 wird der Markenwert von McDonalds auf 39,8 Milliarden Dollar geschätzt, ein Minus von sechs Prozent. An der Fast-Food-Kette nagt das miese Image ungesundes Essen zu verkaufen. McDonalds bemüht sich zwar um eine gesündere Außenwirkung – zum Beispiel durch den Verkauf von Salaten – doch bislang liefert diese Strategie keine bewegenden Erfolge.

Platz 8: General Electric
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Zwischen General Electric und Siemens tobte lange der Kampf um den französischen Maschinenbaukonzern Alstom. Am Ende hatte GE das glücklichere Händchen. Beim Markenwerte-Ranking hat es dem US-Mischkonzern aber nicht wirklich geholfen. Verglichen mit 2014 sinkt der Markenwert um sieben Prozent auf 42,3 Milliarden Dollar.

Platz 7: Samsung
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Im Kampf gegen Apple um die Smartphone-Krone scheint Samsung ein wenig die Luft auszugehen. Zwar verkaufen die Südkoreaner weltweit die meisten Smartphones, doch hinsichtlich des Markenwertes kann Samsung den Kaliforniern nicht das Wasser reichen. Samsung baut zwar von den technischen Aspekten gesehen bereits bessere Handys als Apple, doch noch immer besitzt das südkoreanische Unternehmen nicht die Strahlkraft, wie der „i-Konzern“. Bezeichnend dafür ist das Markenwert-Ranking. So konnte Samsung im laufenden Jahr seinen Markenwert nicht verbessern. Er stagniert bei 45,3 Milliarden Dollar.

Platz 6: Toyota
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Der VW-Skandal könnte eine Chance für Toyota werden. Der weltweit größte Autobauer, der Anfang des Jahres bereits den Atem der herangaloppierenden Wolfsburger gespürt hat, kann nun den Abstand wieder vergrößern – vor allem in den USA. Wo Toyota ohnehin weit mehr Autos verkauft als VW, stellt der deutsche Konkurrent nun kaum noch eine Konkurrenz dar. Die aktuellen Entwicklungen spiegeln sich auch im Ranking wider. Während VW deutlich an Wert verliert, kann Toyota rund 16 Prozent zulegen auf 49,0 Milliarden Dollar.

Platz 5: IBM
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IBM befindet sich seit dem Verkauf des Computergeschäfts noch immer in einer Findungsphase. Der Konzern bietet Cloud-Lösungen an und berät IT-Unternehmen. Weltweit beschäftigt IBM knapp 380.000 Mitarbeiter. Der Markenwert sinkt um zehn Prozent auf 65,1 Milliarden Dollar.

Platz 4: Microsoft
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Mit Windows 8.1 wollte Microsoft den großen Wurf auf den Markt bringen. Ein Betriebssystem, das sowohl für Desktop- als auch für Tabletanwendungen genutzt werden sollte. Doch der Coup ging nach hinten los. Mit Windows 10 will der Softwarekonzern nun alles besser machen – und das scheint zu gelingen. Das Betriebssystem wirkt ausgereifter als die Version 8.1 und was viele Nutzer besonders erleichtert; Windows 10 hat wieder einen Start-Button. Der Markenwert steigt im laufenden Jahr daher um elf Prozent auf 67,7 Milliarden Dollar.

  • dpa
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