Musikindustrie
Mobile Musikverkäufe brechen kräftig ein

Musik, die sich über Handys erwerben lässt, erschien der angeschlagenen Musikindustrie einst als Silberstreif am Horizont. Doch individuelle Klingeltöne sind in den USA offenbar nicht mehr gefragt.
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San FranciscoDie Tonträgerindustrie kommt nicht aus der Krise. Der als Hoffnungsträger gehandelte Absatz von Musik über mobile Endgeräte wie Handys oder Smartphones ist 2010 in den USA um fast 28 Prozent auf 526 Millionen Dollar eingebrochen. Das geht aus der Jahresendstatistik der Musikorganisation RIAA hervor.

In den Zahlen sind auch Klingeltöne und Musikvideos enthalten. Den größten Teil der Verluste ist auf einen 41-prozentigen Rückgang bei Klingeltönen zurückzuführen, schreibt die RIAA. Immer mehr Smartphones sind in der Lage, Klingeltöne aus vorhandenen Musikstücken zu extrahieren. Klingeltöne machen noch immer 49 Prozent des Mobilen Marktes aus.

Der Absatz von Musik-CDs brach um 21,4 Prozent auf 3,36 Milliarden Dollar ein. Insgesamt verbuchte die US-Tonträgerindustrie ein Umsatzminus von 10,9 Prozent auf 6,85 Milliarden Dollar.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent

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