Mutmaßlicher Hackerangriff
Apple und FBI untersuchen Herkunft von Nacktfotos

Das Auftauchen von Nacktaufnahmen von Prominenten hat ein Nachspiel: Der US-Medienkonzern Apple und die Bundespolizei FBI haben nun wegen des mutmaßlichen Hackerangriffs Ermittlungen aufgenommen.
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Los AngelesNach dem Auftauchen Dutzender Nacktfotos von Stars wie Jennifer Lawrence oder Rihanna im Internet haben der US-Medienkonzern Apple und die Bundespolizei FBI Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Hackerangriff aufgenommen. „Wir nehmen die Privatsphäre unserer Nutzer sehr ernst“, sagte Apple-Sprecherin Natalie Kerris am Montag der Website Re/code. Deshalb würden Berichte „aktiv“ überpüft, wonach die Fotos durch einen Angriff auf Apples Online-Speicherdienst iCloud erbeutet wurden. FBI-Sprecherin Laura Eimiller sagte der „Los Angeles Times“, ihre Behörde habe sich ebenfalls in den Fall eingeschaltet.

Nach Angaben mehrerer US-Medien war am Sonntag eine Reihe von Nacktaufnahmen von Prominenten auf der Bild-Sharing-Webseite 4chan aufgetaucht. Andere Medien versahen Berichte über die Affäre mit Links zu den entsprechenden Fotos. Nach der Androhung rechtlicher Konsequenzen wurden die Links zu den Bildern inzwischen wieder gelöscht. Wie die Internetseite Gawker berichtete, gab es indes schon seit vergangener Woche Gerüchte über einen massiven Hackerangriff.

Unklar war am Montag, ob die Fotos tatsächlich über iCloud entwendet wurden oder mit Hilfe einer inzwischen geschlossenen Lücke in Apple's „Find my Phone“-App, die abhanden gekommene iPhones aufspürt. Andere Experten wiesen darauf hin, dass die Aufnahmen aus verschiedenen Quellen stammen und schon über Jahre gesammelt worden sein könnten. Laut der Nachrichten-Website hatte ihr ein Nutzer schon Anfang August berichtet, ihm seien Nacktfotos zum Kauf angeboten worden. iCloud und anderen Online-Speicherdiensten wie DropBox oder GoogleDrive schadet jedoch schon der geringste Zweifel an ihrer Sicherheit.

Zu den Opfern des Hackerangriffs zählten neben Lawrence und Rihanna die kanadisch-französische Sängerin Avril Lavigne, die Klitschko-Verlobte Hayden Panettiere, die US-Fußballspielerin Hope Solo, das Topmodel Kate Upton sowie ein Dutzend weiterer Stars und Starlets. Einige bestätigten, dass die Bilder authentisch waren, andere dagegen erklärten sie zu Fälschungen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • war gestern auf einem ecommerce konkress. man stelle sich vor du fährst mit deinem schönen Mercedes, Audi oder VW bei einem Laden vor. Betrittst ihn und der Händler gibt dir ein schildchen "alle Preise plus 25%" in die Hand. Bei der Kasse dann abgeben sind seine letzten Worte. So geht es ihnen bei manchen Webseiten die man mit einem Iphone besucht. das system erkennt ihr Iphone, setzt voraus das sie überdurchschnittlich verdienen und hebt die Preise an. Naja, den meisten ist ja big data egal, was kann man schon verlieren? Außer Lebensqualität?

  • Ich finde wer den Anbietern vertraut ist selbst schuld. Genauso wie cloud. wer seine daten in die cloud schiebt hat eben pech. Ich finde ohne eine uneingeschränkte und vollständige Haftungsübernahme (und nicht genau das Gegenteil) geht hier garnichts. Man vertraut den Konzernen seine firmendaten an und haftbar ist niemand.

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