Mutterkonzern Dow Jones erwartet Umsatzschub
„Wall Street Journal“ erscheint auch samstags

Das „Wall Street Journal“ (WSJ) wird ab dem 10. September nächsten Jahres in den USA auch Samstags erscheinen. Das teilte der Mutterkonzern Dow Jones, der auch am „Handelsblatt“ beteiligt ist, gestern in New York mit.

hps DÜSSELDORF. Bisher erscheint die weltweit mit mehr als 2,6 Millionen Abonnenten größte Wirtschaftszeitung nur von Montag bis Freitag. Dow Jones verspricht sich von der Einführung einer Wochenendausgabe einen Umsatz- und Ergebniszuwachs. „Die Wall Street Journal Weekend Edition stellt sowohl für Dow Jones als auch für das Journal eine signifikante Wachstumschance dar“, sagt Konzernchef Peter K. Kann. Finanzvorstand Richard F. Zannino prognostizierte, dass die Einführung der Samstagsausgabe das Ergebnis 2005 nur geringfügig belasten werde. Doch insgesamt werde der Umsatz damit auf eine breitere Basis gestellt.

Mit der Ausweitung auf sechs Ausgaben will Dow Jones vor allem das Anzeigengeschäft mit Markenartikeln ausbauen. Das WSJ hatte bereits in den vergangenen zweieinhalb Jahren das Geschäft im Bereich Konsumentenwerbung ausgebaut, um die Abhängigkeit vom zyklischen Geschäft mit den Wirtschafts- und Finanzwerbekunden zu verringern. Die Werbekonjunktur für Wirtschaftsmedien hatte in den vergangenen Jahren durch den Niedergang der New Economy und durch die Terroranschläge vom 11. September 2001 stark gelitten.

Das WSJ ist bereits von seiner Gründung im Jahr 1889 bis 1953 an sechs Tagen pro Woche erschienen. Als dann die New Yorker Börse den Handel am Samstag einstellte, erschien auch das WSJ nur noch fünf Tage in der Woche.

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