Nach Datenaffäre
Ex-IBM-Chef soll Bloomberg bei Datenschutz beraten

Nach der Datenaffäre bei Bloomberg ist der Finanzdatenanbieter um Schadensbegrenzung bemüht. Der Konzern will Ex-IBM-Chef Palmisano als externen Berater einsetzen. Er soll die derzeitigen Datenschutzbestimmungen prüfen.
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New YorkAls Folge der Datenaffäre bei Bloomberg setzt der Finanzdaten- und Nachrichtenanbieter den ehemaligen IBM-Chef Samuel Palmisano als externen Berater ein. Palmisano werde die gegenwärtigen Datenschutzbestimmungen prüfen und dem Direktorium berichten, teilte das US-Unternehmen am Freitag mit. Mit Hilfe eines der führenden unabhängigen Experten wolle man „einen neuen Maßstab für den Schutz der Privatsphäre und den Datenschutz setzen“, erklärte Bloomberg-CEO Daniel Doctoroff. Palmisano war von 2002 bis 2012 Chef von IBM.

Vergangene Woche hatte das mit Thomson Reuters konkurrierende Unternehmen eingeräumt, dass Journalisten einen begrenzten Zugang zu Informationen hatten. Dadurch konnten sie in Erfahrung bringen, wann Kunden sich einloggten, mit dem Helpdesk Kontakt aufnahmen oder zu bestimmten Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen Informationen suchten. Chefredakteur Matthew Winkler sprach von einem „unverzeihlichen“ Fehler. Nach Angaben von Bloomberg ist die Praxis mittlerweile unterbunden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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