Nach der Insolvenz: Ein neuer Chef für Kodak

Nach der Insolvenz
Ein neuer Chef für Kodak

Der alte Chef hat Kodak durch die Insolvenz geführt, tausende Mitarbeiter entlassen, Schulden gesenkt – und den Neustart geschafft. Nun löst Jeff Clarke ihn ab: Er ist ein Manager mit Erfahrung in der Technologiebranche.
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RochesterEin Manager mit Erfahrung in der Technologiebranche wird neuer Chef des Fotopioniers Kodak. Jeff Clarke löst Antonio Perez ab, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Perez hatte Kodak durch die Insolvenz geführt und im vergangenen Jahr einen Neustart geschafft. Er stieß dabei traditionsreiche Sparten ab, strich tausende Jobs, senkte die Schulden und stellte Kodak als Spezialisten für digitalen Druck neu auf.

„Jeff ist die richtige Person, um Kodak in die Zukunft zu führen“, erklärte der Verwaltungsratsvorsitzende James Continenza am Sitz in Rochester im Bundesstaat New York. Der 52-jährige Clarke war zuvor Partner bei einem Finanzinvestor, der sich auf die Technologiebranche spezialisiert hatte. Davor führte er das Tagesgeschäft bei dem auf Firmenkunden ausgerichteten Software-Unternehmen CA.

Kodak hat die Geschichte der Fotografie geprägt. Der Hersteller des ersten Fotoapparats für die Massen wurde in den vergangenen Jahren aber vom Wandel zu digitalen Bildern überrollt. Der einst schwerreiche Konzern musste Anfang 2012 nach einem jahrelangen Überlebenskampf Insolvenz anmelden. Im Zuge der Neuaufstellung ging etwa das alteingesessene Geschäft mit Kleinbildfilmen an Kodaks britischen Pensionsfonds, der einer der größten Gläubiger war.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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