Nach Gewinneinbruch
Alcatel-Lucent will 4000 Jobs abbauen

Der angeschlagene Telekomausrüster Alcatel-Lucent verschärft seinen Sparkurs. Bis 2009 sollen weitere 4000 Stellen gestrichen werden. Im abgelaufenen Quartal musste das Unternehmen einen Gewinneinbruch verzeichnen, der deutlich über den Erwartungen der Analysten lag.

HB PARIS. Der Telekom-Ausrüster Alcatel-Lucent hat im abgelaufenen Quartal einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der bereinigte Betriebsgewinn habe bei 70 Mill. Euro nach 430 Mill. Euro im Vorjahr gelegen, teilte das Unternehmen mit. Analysten hatten mit einem Verlust von 2,1 Mill. Euro gerechnet. Bis 2009 sollen weitere 4000 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Das Unternehmen war nach der Fusion von Alcatel und Lucent im Dezember in die Krise geraten und hatte seither drei Gewinnwarnungen herausgegeben. Anfang dieses Jahres war bereits der Abbau von 12 500 Stellen angekündigt . Alcatel-Lucent hat 80 000 Mitarbeiter in 130 Ländern worden.

Zugleich kündigte das Unternehmen das Ausscheiden seines Finanzdirektors in den kommenden Wochen an. „Dies sind schwere aber notwendige Entscheidungen“, sagte Unternehmenschefin Patricia Russo. Die französischen Gewerkschaften kündigten eine einstündige Arbeitsniederlegung an.

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