Nach Konzern-Umbau
Texas Instruments verdient besser

Volle Auftragsbücher und eine satte Gewinnsteigerung: Der Rückzug aus der Produktion von Tablet- und Smartphone-Chips scheint sich für Texas Instruments gelohnt zu haben. Das schlägt sich auch an der Börse nieder.
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DallasDer Umbau rechnet sich für den Chip-Spezialisten Texas Instruments. Im zweiten Quartal stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48 Prozent auf unterm Strich 660 Millionen Dollar (502 Mio Euro). Auch die Auftragsbücher seien voller, erklärte Firmenchef Rich Templeton am Montag am Sitz in Dallas.

Eine anziehende Nachfrage aus Auto- und Telekomindustrie stimmt den US-Chipkonzern Texas Instruments (TI) zuversichtlich. Das Unternehmen überzeugte am Montag mit seiner Umsatzprognose die Investoren. Im nachbörslichen Handel legte die TI-Aktie um ein Prozent zu.

Für das laufende Quartal erwartet das Management Erlöse in Höhe von 3,09 bis 3,35 Milliarden Dollar. Analysten erwarten im Schnitt 3,2 Milliarden. Im vergangenen Vierteljahr lag der Umsatz mit 3,05 Milliarden Dollar knapp unter den Marktprognosen und 9 Prozent niedriger als zuvor.

Texas Instruments war aus dem Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-Computer ausgestiegen. Zwar boomen die Verkaufszahlen dieser mobilen Geräte, doch es herrscht ein Preiskampf unter den Zulieferern. Zudem sind die Entwicklungskosten hoch.

Texas Instruments konzentriert sich auf integrierte Prozessoren, die Alltagsgeräte wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. Hier sind die Texaner führend. Die Geschäftszahlen gelten deshalb als ein Richtungsweiser für die Konjunktur.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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