Nach Krise der IT-Sparte: Telekomkonzern QSC baut 350 Jobs ab

Nach Krise der IT-Sparte
Telekomkonzern QSC baut 350 Jobs ab

Die Krise der IT-Sparte des Kölner Telekomkonzerns QSC fordert nun Opfer: Von insgesamt 1700 Mitarbeitern sollen 350 in den kommenden zwei Jahren entlassen werden. Die Dividende bleibt trotz aller Probleme konstant.
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FrankfurtDer Telekomkonzern QSC baut wegen der Krise in der IT-Sparte die Geschäfte um und streicht 350 Jobs. Der Personalabbau solle in den kommenden beiden Jahren erfolgen, teilte die Kölner Firma am Montag mit. Gleichzeitig sollen die Kosten ab 2017 um mindestens 25 Millionen Euro pro Jahr gesenkt werden. Trotz der Probleme soll die Dividende für 2014 wie im Vorjahr bei 10 Cent je Aktie liegen.

Das TecDax -Unternehmen mit 1700 Mitarbeitern hat sich voriges Jahr im IT-Outsourcing-Geschäft verkalkuliert. Zudem sind die Rheinländer für die neuen Cloud-Dienste zu optimistisch gewesen. Das Betriebsergebnis (Ebitda) ging in der Folge für das Gesamtjahr 2014 auf 35,0 Millionen Euro zurück nach 77,8 Millionen Euro im Vorjahr. Für das laufende Jahr erwartet QSC ein Ebitda von mehr als 40 Millionen Euro.

An der Börse kamen die Nachrichten nicht gut an: Im frühen Handel bei Lang & Schwarz sank der QSC-Kurs um ein Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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