Nach Kundenschwund
US-Klage gegen „Farmville“-Anbieter Zynga

Der „Farmville“-Anbieter steckt tief in der Krise. Nicht genug damit, dass der Aktienkurs massiv eingebrochen ist, nun reichte eine US-Kanzlei auch noch Klage ein. Zynga hätte seine Probleme früher bekanntgeben müssen.
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San FranciscoEine US-Anwaltskanzlei wirft dem Internetspiele-Anbieter Zynga vor, nicht schnell genug seinen Kunden- und Umsatzschwund offengelegt zu haben. Kessler Topaz Meltzer & Check reichten am Montagabend in San Francisco Klage gegen die Firma ein, die insbesondere für den virtuellen Bauernhof "Farmville" auf Facebook bekannt ist. Die Kanzlei beantragte zudem, das Verfahren als Sammelklage einzustufen.

Ein Stellungnahme von Zynga lag am Dienstag zunächst nicht vor. Die Aktien des Unternehmens fielen mit 2,7 Prozent deutlich tiefer als der Technologieindex Nasdaq. Die Titel des Partners Facebook gaben 5,8 Prozent nach.

Nach einem schwachen Quartal musste das Zynga-Management seine Geschäftsziele drastisch stutzen und steckt acht Monate nach dem Börsengang in der Krise. Die Aktien sind um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Facebook erzielt etwa 15 Prozent seines Umsatzes über Zynga.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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