Nach Medienbericht: Nokia dementiert Wechselangebot für Mitarbeiter

Nach Medienbericht
Nokia dementiert Wechselangebot für Mitarbeiter

Der Handy-Hersteller Nokia hat Berichte zurückgewiesen, er wolle den Beschäftigten in Bochum als Ausgleich für die Stilllegung ihres Werkes Arbeitsplätze in der neuen Fabrik in Rumänien anbieten. Die angeblichen Pläne hatten in Bochum für Aufregung gesorgt.

HB HELSINKI/DüSSELDORF. Die Konzernsprecherin Arja Suominen sagte am Freitag in Helsinki, Nokia habe zwar grundsätzlich die Politik, dass sich jeder Mitarbeiter für alle offenen Stellen weltweit bewerben könne. Doch der Konzern sei sich der Tatsache bewusst, dass die meisten Leute es vorzögen, in ihrer Heimat zu bleiben.

In Unternehmenskreisen hieß es noch deutlicher: Nokia sei sich darüber im Klaren, dass eine Versetzung der Beschäftigten von Bochum nach Rumänien angesichts der erheblichen Unterschiede zwischen den Ländern keine durchführbare Option sei.

Die "Rheinische Post" hatte zuvor mit der Meldung, die Nokia -Führungsspitze wolle den Beschäftigten bei ihren Vorschlägen für einen Sozialplan unter anderem einen Wechsel nach Rumänien anbieten, für Aufregung in Bochum gesorgt.

Die Betriebsratsvorsitzende des Bochumer Nokia -Werkes, Gisela Achenbach, hatte das auf N24 mit der Bemerkung kommentiert: "Wenn die Situation nicht so ernst wäre, würde ich sagen, das ist ein Witz." Insgesamt 2 300 Beschäftigte könnten nicht nach Rumänien umgesiedelt werden. Vielleicht gebe es einige Forscher und Entwickler, die sich das überlegen könnten, "aber doch nicht zu den Gehaltsbedingungen, die in Rumänien herrschen."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%