Nach Nutzer-Rebellion
Instagram streicht umstrittene Regeländerungen

Der Fotodienstleister Instagram kapituliert vor seinen Usern: Die Regeländerungen zu den Werbeplänen werden vorerst komplett zurückgenommen. Nun will man die Pläne erst einmal bis zum Schluss durchdenken.
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New YorkDer zu Facebook gehörende Fotodienst Instagram hat nach einem Nutzer-Aufstand umstrittene Regeländerungen zurückgenommen. Die neuen Passagen zu Werbeplänen würden vorerst komplett gestrichen, gab Mitgründer Kevin Systrom in einem Blogeintrag am späten Donnerstag bekannt.

Anstelle jetzt von den Nutzern Genehmigungen für noch nicht entwickelte Werbedienste einzuholen, werde man erst die Pläne bis zum Schluss durchdenken und dann konkrete Vorschläge machen. Systrom bekräftigte erneut, dass Instagram keine Nutzerfotos verkaufen wolle.

Sehr weitreichend formulierte neue Regeln hatten bei Nutzern die Sorge geweckt, ihre Bilder könnten von Instagram verkauft oder ohne ihre Zustimmung für Werbekampagnen zur Verfügung gestellt werden. Das sei aber eine Fehlinterpretation wegen missverständlicher Formulierungen gewesen, hatte Systrom diese Woche nach erster Kritik erklärt und Nachbesserungen angekündigt. Die angepassten neuen Regeln sollen nun am 19. Januar in Kraft treten.

 
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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