Nach Sanierung
Infineon-Chef Ziebart kündigt weitere Zukäufe an

Nach drei Jahren Sanierung geht der Chiphersteller Infineon mit der Übernahme des Mobilfunkgeschäfts des US-Wettbewerbers LSI jetzt wieder in die Offensive. Stärken will Infineon-Chef Ziebart nicht nur das Geschäft mit Chips für die Kommunikationsbranche.

MÜNCHEN. "Der Schritt wird sicher nicht die letzte Akquisition gewesen sein“, sagte Infineon-Chef Wolfgang Ziebart im Gespräch mit dem Handelsblatt. "Wir wollen in allen Bereichen wachsen. Die Übernahme von LSI heißt ja noch lange nicht, dass wir den Rest vernachlässigen", sagte Ziebart.

Ziebart hatte vor fast genau drei Jahren die Führung des schwer angeschlagenen Chipherstellers übernommen. Zunächst hatte sich der ehemalige Conti-Vorstand von einigen Randbereichen getrennt. Vergangenes Jahr brachte der Ingenieur dann die Speicherchip-Tochter Qimonda an die Börse. Übrig blieb das Geschäft mit Chips für die Kommunikationsbranche, die Autohersteller und einige andere Industrien. Diese Bereiche will Ziebart jetzt durch Akquisitionen gezielt stärken. Jüngst hatte er bereits einen kleinen Bereich von Texas Instruments gekauft.

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