Nach Trump-Attacke
Zuckerberg stärkt Muslimen den Rücken

Nach Donald Trumps Forderung nach einem Einreiseverbot für Muslime stellt sich Mark Zuckerberg auf die Seite der muslimischen Bürger. Er wolle ihre Rechte schützen – und bezieht sich auch auf seine Religion.

San FranciscoFacebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich mit unterstützenden Worten an die Muslime in aller Welt gewandt. Angesichts der Terroranschläge von Paris und dem mutmaßlich ebenfalls von islamistischen Extremisten verübten Angriff im kalifornischen San Bernardino schrieb Zuckerberg am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite, er wolle Muslimen versichern, dass sie auf dem sozialen Netzwerk willkommen seien. „Wir werden dafür kämpfen, eure Rechte zu schützen und ein friedliches und sicheres Umfeld für euch zu schaffen“, schrieb er.

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hatte mit seinem Vorschlag für ein vorübergehendes Einreiseverbot für Muslime in die USA für Empörung gesorgt. Andere Spitzenpolitiker hatten die provokativen Aussagen als diskriminierend und fremdenfeindlich verurteilt.

Zuckerberg bezog sich nicht explizit auf Trump. Stattdessen schrieb er: „Als ein Jude haben mir meine Eltern beigebracht, dass wir uns allen Angriffen auf alle Gemeinschaften entgegenstellen müssen.“

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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