Nach Untreue-Vorwürfen: Deutscher Google-Vertriebschef lässt Aufgaben ruhen

Nach Untreue-Vorwürfen
Deutscher Google-Vertriebschef lässt Aufgaben ruhen

Stefan Tweraser lässt seine Aufgaben wegen einer Anklage in Österreich vorerst ruhen. Dem Vertriebschef von Google Deutschland wird Beitrag zur Untreue bei seinem früheren Arbeitgeber vorgeworfen.
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Berlin/WienDer Vertriebschef von Google Deutschland, Stefan Tweraser, lässt seine Aufgaben wegen einer Anklage in Österreich vorerst ruhen. Tweraser wird dort Beitrag zur Untreue in Bezug auf seinen früheren Arbeitgeber Telekom Austria vorgeworfen. „Google hat sich mit Stefan Tweraser darauf verständigt, dass er angesichts einer Anklage gegen ihn im Zusammenhang mit der Tätigkeit für seinen früheren Arbeitgeber Telekom Austria seine Aufgaben für Google Deutschland zunächst ruhen lässt,“ sagte ein Unternehmenssprecher der dpa. Die Geschäfte werde bis auf weiteres der Sales Director von Google Deutschland, Alastair Bruce, führen.


Das österreichische Magazin „Format“ hatte zuerst über die Klage berichtet. Die Anklagebehörde habe eine Verhandlung gegen Tweraser und drei weitere mutmaßliche Beteiligte beantragt, schrieb das Magazin. Konkret soll es um mehr als eine halbe Million Euro gehen, die beim Ausscheiden Twerasers bei der Telekom Austria veruntreut worden seien. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, bestätigte am Freitag eine Klage gegen Tweraser. „Es geht dabei um den Beitrag zur Untreue“, sagte Bussek.

 

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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