Nach Verlusten
Logitech schreibt wieder schwarze Zahlen

Der schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Hersteller Logitech schreibt nach dem Verlust im Vorquartal und zwei Gewinnwarnungen wieder schwarze Zahlen. Dabei übertrifft der Konzern die Erwartungen der Analysten.
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ZürichLogitech erzielte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 einen Gewinn von 17 Millionen Dollar, wie das Unternehmen in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr hatte der Hersteller von Computer-Mäusen, -Tastaturen und -Webkameras noch einen Gewinn von 41 Millionen Dollar erzielt, im Vorquartal dagegen einen Verlust von rund 30 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg binnen Jahresfrist um ein Prozent auf 589 Millionen Dollar.

Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 16 Millionen und einem Umsatz von 583 Millionen Dollar gerechnet. Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte Logitech die erst im September zurechtgestutzten Ziele für einen Umsatz von 2,4 Milliarden und einen operativen Gewinn von 90 Millionen Dollar.

Der einstige Börsenliebling hatte sich Ende Juli von seinem erfolglosen Konzernchef Gerald Quindlen getrennt. Verwaltungsratspräsident Guerrino De Luca, der das Unternehmen derzeit interimistisch führt, hatte den deutlichen Ausbau des Logitech-Produktportfolios als erste Priorität genannt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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