Nach Vorjahresverlust
Peoplesoft verbucht Quartalsgewinn

Peoplesoft hat im dritten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben.

HB SAN FRANCISCO. In den drei Monaten sei ein Netto-Gewinn von 24 Millionen Dollar oder sechs Cent pro Aktie erzielt worden, teilte das in Kalifornien ansässige Unternehmen am Donnerstag mit. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 7,3 Millionen Dollar oder zwei Cent pro Aktie angefallen, als die Kosten für die Übernahme des Konkurrenten J.D. Edwards zu Buche schlugen. Das besser als erwartet ausgefallene Ergebnis minderte auch Sorgen, der feindliche Übernahmeversuch durch den Konkurrenten Oracle könnte dem Peoplesoft-Geschäft geschadet haben.

Peoplesoft wehrt sich seit Monaten gegen den Übernahmeversuch. Erst am Donnerstag hatte Oracle sein Angebot in Höhe von 7,7 Milliarden Dollar erneuert. Beide Firmen konkurrieren auf dem Gebiet der Unternehmenssoftware mit dem Walldorfer SAP-Konzern.

Im nachbörslichen Handel notierten Peoplesoft-Aktien bei 20,43 Dollar; auf diesem Niveau hatte die Aktie an der Technologiebörse Nasdaq geschlossen.

Den Quartalsumsatz gab Peoplesoft mit 699 Millionen Dollar an. Das entspricht einem Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie ohne Sonderposten betrug 17 Cent. Auf dieser Basis hatten von Reuters befragte Analysten einen Gewinn je Aktie von 14 Cent und einen Umsatz von 686,9 Millionen Dollar erwartet.

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