Nach Zusammenschluss: Alcatel-Lucent will bis zu 20 000 Stellen abbauen

Nach Zusammenschluss
Alcatel-Lucent will bis zu 20 000 Stellen abbauen

Beim frisch fusionierten Telekomausrüster Alcatel-Lucent ist einem Zeitungsbericht zufolge jeder fünfte Arbeitsplatz in Gefahr. Wie das Wochenblatt „L'Expansion“ am Dienstag berichtete, will der französische Konzern weltweit 15 000 bis 20 000 Stellen streichen. Dies wären mehr als 20 Prozent der gesamten Belegschaft.

HB PARIS. Das Blatt beruft sich dabei auf Branchenkreise. 1 500 bis 2 000 Arbeitsplätze sollen demnach in Frankreich wegfallen. Ursprünglich habe Alcate-Lucent im Rahmen der Fusion die Streichung von maximal zehn Prozent aller Arbeitsplätze geplant.

Ein Sprecher des Unternehmens lehnte einen Kommentar ab. Alcatel-Lucent will am Freitag die Ergebnisse für 2006 präsentieren. Vor zwei Wochen hatte der Konzern die Anleger vor einem Gewinn- und Umsatzeinbruch im abgelaufenen Quartal gewarnt. Die Aktien sackten daraufhin deutlich ab. Die Firma verlor mehr als ein Zehntel ihres Marktwerts. Alcatel und Lucent sind seit 1. Dezember fusioniert. Der Zusammenschluss habe Mitarbeiter und Kunden verunsichert und viel Aufmerksmakeit gekostet, erklärte der Konzern im Januar. Mit der Fusion stieg Alcatel-Lucent zu einem der weltweit führenden Lieferanten von Hard- und Software für den Mobilfunk und schnelle Internetverbindungen auf.

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