Nachfrageschwäche belastet Softwarehersteller
Intershop weitet Minus aus

Intershop Communications hat ein schwaches drittes Quartal hingelegt. Vor allem auf Grund einer schwachen Nachfrage verbuchte der Softwarehersteller einen Umsatzrückgang und höhere Verluste. Auch im Gesamtjahr wird ein Verlust erwartet.

HB FRANKFURT. Der Nettoverlust habe sich in den Monaten Juli bis September auf 1,4 Mill. € ausgeweitet von einem Minus von 0,1 Mill. € im Vorquartal, teilte das Jenaer Unternehmen am Freitag mit. Im dritten Quartal 2003 hatte der Nettoverlust 3,8 Mill. € betragen. Der Umsatz des ehemals am Neuen Markt gelisteten Unternehmens fiel auf 4,5 Mill. € von 4,9 Mill. € im Vorquartal und 6,5 Mill. € im Vorjahr. Die wichtigen Lizenzerlöse gingen auf 0,7 Mill. € von 1,1 Mill. € im Vorquartal zurück.“Intershops Ergebnis im dritten Quartal war gekennzeichnet durch die sasional bedingte Nachfrageschwäche im IT-Markt“, sagte Vorstandschef Jürgen Schöttler.

Für das Gesamtjahr rechnet Intershop mit einem Verlust zwischen 4,5 Mill. € und 5,5 Mill. €. Ursprünglich hatte das Unternehmen für 2004 ein ausgeglichenes Nettoergebnis angestrebt, müsste diese Erwartung aber Anfang des Monats revidieren. 2003 hatte Intershop einen Verlust von 18,6 Mill. € verzeichnet. Eine Jahresprognose für den Umsatz gab Intershop nicht ab. Erst zu Beginn des kommendes Jahres sei wieder mit einem Umsatzwachstum zu rechnen.

Die frei verfügbaren liquiden Mittel von Intershop erhöhten sich zum Ende des dritten Quartals auf 3,6 Mill. € von 2,3 Mill. € zum Ende des Vorquartals. Die Gesamtliquidität stieg vor allem durch eine Barkapitalerhöhung auf 10,3 Mill. € von 8,4 Mill. €. „Darüber hinaus gehende Finanzierungsmöglichkeiten werden weiter verfolgt“, teilte Intershop mit.

Die im Prime Standard gelisteten Aktien legten am Freitag um 3,1 % auf 99 Cent zu.

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