Nachrichtenagentur
dpa schreibt wegen Umbaus Millionenverluste

Die Deutsche Presse-Agentur macht Verluste in Millionenhöhe. Das liegt auch an den sinkenden Auflagenzahlen der Tageszeitungen.
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Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt wegen des Umzugs der Zentrale nach Berlin und eines neuen Produktionssystems einen Verlust von 5,2 Millionen Euro. Michael Segbers, dpa-Geschäftsführer, sprach von einem „plangemäßen“ Ergebnis.

Der Erlöse sanken um 2,7 Prozent auf 87,8 Millionen Euro. Auslöser waren die sinkenden Auflagen der Tageszeitungen. Für 2011 verspricht die größte deutsche Nachrichtenagentur die Rückkehr in die Gewinnzone. Dpa will vor allem Neukunden außerhalb des Medienbereichs finden. hps

Hans-Peter Siebenhaar ist Handelsblatt-Korrespondent in Wien und ist Autor der Kolumne „Medienkommissar“.
Hans-Peter Siebenhaar
Handelsblatt / Korrespondent für Österreich und Südosteuropa

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  • Schade, dass die Handelsblatt-Redaktion die Leserkommentare nicht liest. Haben für so was wohl keine Zeit - wegen Personalmangels? Seit neun Tagen steht der für ein Wirtschaftsblatt peinliche Tippfehler jedenfalls jetzt online. Irgendwann schreibt das jemand ab, weil er's nicht besser weiß (und weil er denkt, das Handelsblatt arbeitet bestimmt noch gewissenhaft).

    Dann fliegt die Zeitungsente weiter.

    Dabei wären es doch nur ein paar Sekunden, bis die das Komma nachgetragen hätten.

    P.S.:
    Jetzt weiß ich auch, warum die den Button "als Spam melden" eingeführt haben. Wenn die Leser Wert auf saubere Kommentarspalten legen, sollen sie sich gefälligt in Selbstbedienung darum kümmern! Die Kommentarfunktion dient ja nicht dem Dialog mit den Autoren (die sollen ihre Arbeitszeit gefälligst nicht mit den lästigen Lesern vertrödeln), sondern fungiert als Input Device für kostenlosen User Generated Content.

  • Kollege Siebenhaar, da haben Sie wohl das Komma vergessen. Bei Einnahmen von 878 Millionen Euro hätten sie bei dpa wohl die Champagnerkorken knallen lassen.

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