Nachrichtendienstleister
Thomson Reuters kann den Umsatz steigern

Der Nachrichtenanbieter Thomson Reuters konnte im dritten Quartal den Umsatz steigern. Das Unternehmen traucht sich deswegen auch eine leichte Erhöhung der Jahresprognose zu.
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HB NEW YORK. Der Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters hat nach einem überraschend erfolgreichen dritten Geschäftsquartal seine Jahresprognose leicht angehoben. Demnach werden die Konzernerlöse 2010 mindestens stabil bleiben oder sogar etwas zulegen, wie das Unternehmen am Donnerstag in New York mitteilte. Der Saldo aus Neubestellungen und Kündigungen im Kerngeschäft mit den Abonnenten werde zudem positiv sein. Bislang hatte Vorstandschef Tom Glocer einen konstanten oder leicht fallenden Umsatz in Aussicht gestellt.

Im Zeitraum Juli bis September steigerte Thomson Reuters seine Erlöse im Kerngeschäft, bereinigt um Währungseffekte, um drei Prozent auf 3,25 Milliarden Dollar - umgerechnet 2,35 Milliarden Euro. Der operative Gewinn ging gleichwohl um vier Prozent auf 681 Millionen Dollar binnen Jahresfrist zurück, vorwiegend aufgrund hoher Investitionen in neue Produkte. Die operative Rendite belief sich damit auf knapp 21 Prozent.

Der Konzern war 2008 aus der Verschmelzung der kanadischen Mediengruppe Thomson mit dem britischen Nachrichtenanbieter Reuters entstanden. Wie andere Informations-Dienstleister für Banken, Unternehmen und Medien hatte auch Thomson Reuters zuletzt mit den Folgen der Finanzmarktkrise zu kämpfen. Weltweit bauten Banken massiv Arbeitsplätze ab, was die Nachfrage nach Nachrichtenplattformen, Handelssystemen sowie Datenbanken und Softwareprodukten dämpfte.

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