Nachrichtenportale: Schweizer Konzern plant „Buzzfeed“-Kopie

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Schweizer Konzern plant „Buzzfeed“-Kopie

Der Schweizer Medienkonzern Ringier plant ein neues Online-Portal, das Nachrichten für junge und urbane Leser bieten soll. Eine US-Webseite soll als Vorbild dienen. Auch andere Verleger im Alpenland verfolgen neue Ideen.
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ZürichIn der Schweiz wird sich der Wettbewerb der News-Portale verschärfen. Gleich mehrere neue Projekte sind die Planung. Nun steigt auch das Schweizer Medienhaus Ringier in den Ring und will unter der Dachmarke "Blick" ein neues Online-Portal starten, das sich an die Gratis-Pendler-Zeitung „Blick am Abend“ anlehnen soll.

Zielgruppe sind junge, urbane Leser, heißt es in den Kreisen weiter. Ringier-Sprecher Edi Estermann erklärte: „Ja, es ist richtig, dass wir aktuell an einer neuartigen Plattform dieser Art arbeiten.“ Weitere Details wollte er nicht nennen.

Parallel plant der ehemalige Chef-Redakteur von 20minuten.ch, Hansi Voigt, den Start seines neuen Online-Portals „Watson“. Voigt hatte den Tamedia-Verlag im Streit verlassen, weil er nicht mit der Zusammenlegung der Print-Redaktion der Gratis-Zeitung und der Online-Redaktion einverstanden war. Laut der „NZZ“ sind ihm mittlerweile viele ehemalige Web-Redakteure von 20minuten.ch gefolgt. Voigt will seinem alten Arbeitgeber mit dem neuen Portal ab dem ersten Quartal 2014 Konkurrenz machen.

Offenbar will ihm Ringier mit dem neuen „Blick am Abend“-Portal nun zuvorkommen. Zunächst hatte es Gerüchte gegeben, dass sich das größte Schweizer Medienhaus an „Watson“ beteiligen könnte. Im August hatte dann die „Sonntagszeitung“ publik gemacht, dass Ringier von der Idee Abstand genommen habe. Nun wird auch klar, warum: Ringer geht mit einem eigenen neuen Portal an den Markt.

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