
NEW YORK/DÜSSELDORF. Der "Playboy" will mit einer kalkulierten PR-Aktion vom Rücktritt des HP-Chefs Mark Hurd profitieren. Hurd musste seinen Job aufgeben, weil der Familienvater eine eine "enge persönliche Beziehung" zu der freien Mitarbeiterin Jodie Fisher aufgebaut hatte, wie es der HP-Chefjustiziar ausdrückte. Nun zeigt der Playboy noch nie veröffentlichte Nacktfotos von Hurds "Femme fatale" aus dem Jahr 1980. Fisher, die für den ehemaligen HP-Chef Veranstaltungen plante und ihn dorthin begleitete, hatte früher in einigen Erotikfilmen mitgespielt, darunter der Thriller "Body of Influence 2".
Damit erscheint der umstrittene Rausschmiss von Hurd in einem neuen Licht. Der Verwaltungsrat war heftig dafür krititisiert worden, dass er sich nach der Affäre so rasch von dem erfolgreichen Firmenchef getrennt hatte. Larry Ellison, der Chef des Softwarekonzerns Oracle, etwa schrieb in einer E-Mail: "Das HP-Board hat die schlimmste Personalentscheidung getroffen seit Idioten im Apple-Direktorium Steve Jobs vor vielen Jahren gefeuert haben." Das Direktorium habe nicht im Sinne der Angestellten, Aktionäre, Kunden und Partner entschieden, als es Hurd dazu gezwungen habe, sein Amt niederzulegen. Zudem gehöre es nicht zu einer guten Unternehmensführung, falsche Vorwürfe wegen sexueller Belästigung öffentlich zu machen.
Nun zeigt sich, welches Risiko es für das Image des Konzerns bedeutet hätte, an Hurd festzuhalten. Die PR-Agentur APCO, die das HP-Board berät, hatte vor dem Rausschmis in einem Worst-Case-Szenario die möglichen Folgen der Affäre dargestellt. Nachdem sie offenbar den persönlichen Hintergrund von Jodie Fisher recherchiert hatten, schrieben sie unter anderem einen Sensationsartikel, wie er in einer Zeitung erscheinen könnte, wenn HP an Hurd festhält - und überzeugten damit den Verwaltungsrat.
Freizügige Fotos kursieren im Netz
Wirklich überaschend kommt die Playboy-Veröffentlichung in der Tat nicht - hatte doch die Affäre bisher schon das Zeug zum Drehbuch für eine Seifenoper. Ende Juni hatte Fisher sich bei HP beschwert, Hurd habe sie sexuell belästigt, als sie für das Unternehmen tätig war. Es folgte eine firmeninterne Untersuchung, die Hurd zwar von dem schweren Vorwurf entlastete - aber dafür falsche Abrechnungen ans Tageslicht brachte, die Hurd letztlich seinen Job kosteten.
"Ich war überrascht und betrübt, dass Mark Hurd deswegen seinen Job verloren hat", ließ Jodie Fisher danach scheinheilig über ihre Rechtsanwältin verbreiten. "Das war nie meine Absicht." Zwischen ihr und Hurd habe niemals eine "Affäre oder intime sexuelle Beziehung" bestanden, erklärte Fisher.
Na und, was ist daran so besonders?
in Deutschland kursiert dafür eine langweilige Schiffer die in england wohnt, die ein gelangweilter Lagerfeld beim Rauswurf mit, sie ist hintenrum dick oder so ähnlich tituliert hat.
Zur vollständigen information gehören im obigen Artikel zwingend noch die empörenden Nacktfotos.
2 Kommentare
Alle Kommentare lesen