Narrowband-Internet Vodafone bringt sein „Maschinen-Netz“ in zwei deutsche Städte

In zwei deutschen Städten wird es bald das neue „Maschinen-Netz“ von Vodafone geben. Das neue Schmalband-Netz ist dafür ausgelegt, smarte Elektro-Geräte zu verbinden. Der Startschuss fällt in Nordrhein-Westfalen.
Kommentieren
Vodafone bringt sein neues „Maschinen-Netz“ zunächst in Düsseldorf an, danach in Berlin. Quelle: dpa
Das Schmalband von Vodafone

Vodafone bringt sein neues „Maschinen-Netz“ zunächst in Düsseldorf an, danach in Berlin.

(Foto: dpa)

Düsseldorf
Vodafone bringt sein neues „Maschinen-Netz“ für das Internet der Dinge zunächst in Düsseldorf an den Start. In Berlin beginne aktuell der Ausbau des Schmalbands (Narrowband), kündigte das Unternehmen an. Das Netz soll neue Anwendungen vom smarten Pfandautomaten bis zum intelligenten Staubsauger ermöglichen. „Unser neues Maschinen-Netz macht Sachen smart - und vereinfacht Alltag und Arbeitsleben“, sagte Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland.

Das sogenannte Schmalband zeichnet sich durch seine große Reichweite auch in Gebäuden und unter der Erde aus und kann somit fast überall genutzt werden - bei sehr geringem Energiebedarf. Es ist vor allem für die Übertragung kleiner Datenmengen geeignet, bei denen es nicht unbedingt auf Schnelligkeit ankommt. Auch die Deutsche Telekom baut derzeit flächendeckend ein Schmalband-Netz in Deutschland aus. Es gibt auch Anbieter wie das französische Unternehmen Sigfox, die nicht regulierte Frequenzen für ihre Schmalband-Angebote nutzen.

Diese deutschen Technologie-Marken sind zukunftssicher
Made in Germany
1 von 12

Das Image der deutschen Ingenieure hat durch den Dieselskandal gelitten. Doch etliche Technologie-Marken genießen weiterhin einen exzellenten Ruf - und gelten als besonders zukunftsfähig. Das zeigt die Studie „Made in Germany 4.0“ der Markenberatung Brandtrust. Die Berater haben dafür rund 70 Top-Manager, sowie 3.300 Kunden und Einkäufer befragt.

Kriterien
2 von 12

Bewertet wurden 33 deutsche Marken nach zehn Kriterien: Der Fähigkeit, höhere Preise durchzusetzen, der Adaptionsfähigkeit. der Anfälligkeit für Trends. der gesellschaftlichen Relevanz. der Unverzichtbarkeit für die Kunden, dem Markenerlebnis, der Fähigkeit, die Kunden zu Markenbotschaftern zu machen, dem Stolz der Mitarbeiter, der Fähigkeit, den Absatz kontinuierlich auszubauen - und der Bekanntheit. Die Überraschung: deutsche Premiumautobauer wie Audi, BMW, Porsche und Mercedes landen dabei nur im Mittelfeld. "Deutsche Automobilhersteller sind zu langsam darin, die etablierten Marken mit neuen Geschäftsmodellen aufzuladen", erklärt Studienautor Jürgen Gietl.

Platz 10 - Festo - 66,4 Punkte
3 von 12

Den Auftakt in die besten Zehn macht der schwäbische Automatisierungstechniker Festo. Weltweit hat das Unternehmen 17.800 Mitarbeiter und verfügt offenbar über ein großes Vertrauen bei Topmanagern, Einkäufern und Kunden. Nicht nur das "Bionic Kangaroo", das Festo auf der Hannover Messe 2014 präsentierte, dürfte damit in den kommenden Jahren große Sprünge machen.

Platz 9 - Siemens - 67,7 Punkte
4 von 12

Der bestplatzierte Dax-Konzern im Ranking kommt aus München. Etwas überraschend, da Siemens turbulente Jahre hinter sich hat. Doch bei den Geschäftskunden schneidet Siemens weiterhin gut ab. "Siemens hat als erstes Technologieunternehmen überhaupt seine Marke systematisch entwickelt. Eine über so viele Jahre so stark aufgebaute Marke machen ein paar Managerverfehlungen so schnell nicht kaputt", erklärt Studienautor Gietl.

Platz 8 - B.Braun - 68,4 Punkte
5 von 12

Der Medizintechnikherstellers B. Braun aus Melsungen scheint für seine Kunden unverzichtbar und erreicht hier Spitzenwerte. Dass die Hessen ihre Premiumpreise auch bei hohem Volumen durchsetzen können, spricht nach Ansicht der Studienautoren für ein zukunftssicheres Geschäft.

Platz 7 - Bosch - 68,5 Punkte
6 von 12

Wenn Bosch einen neuen Forschungscampus eröffnet, dann kommt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch. Die Schwaben scheinen nach Ansicht der Brandtrust-Studie offenbar gut vorbereitet auf die Zukunft - vor allem weil der Zulieferer in etlichen Hochtechnologiebereichen führend ist.

Platz 6 - Kuka - 69 Punkte
7 von 12

Roboter von Kuka sind nicht nur für Volkswagen nahezu unverzichtbar. Die Augsburger sind in etlichen Technologiesparten vertreten und gelten nach Ansicht der befragten Kunden und Einkäufer darum als besonders zukunftsfähige Marke.

Vodafone setzt bei seinem Maschinen-Netz nach eigenen Angaben auf eine optimierte LTE-Variante. Batterielaufzeiten der Sensoren von bis zu zehn Jahren sollen die Datenübertragung auch ohne externe Stromversorgung ermöglichen. In seinem „IoT Future Lab“ in Düsseldorf entwickelte das Unternehmen gemeinsam mit Partnern bereits Anwendungen wie Gasflaschen, die selbstständig anzeigen, wenn sie gefüllt werden müssen oder Umkleide-Spinde, die Alarm schlagen, wenn sie unrechtmäßig dauerhaft blockiert werden.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Narrowband-Internet - Vodafone bringt sein „Maschinen-Netz“ in zwei deutsche Städte

0 Kommentare zu "Narrowband-Internet: Vodafone bringt sein „Maschinen-Netz“ in zwei deutsche Städte"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%