Tomtom hat im vierten Quartal mehr als doppelt so viele Navigationsgeräte verkauft wie ein Jahr zuvor. Der europäische Marktführer enttäuschte die Experten allerdings mit seinem Ausblick. Erzrivale Garmin aus den USA hatte am Vortag vor einem Preiskampf gewarnt und die Märkte mit einem Gewinnsprung überrascht.
HB AMSTERDAM/NEW YORK. Die Zahl der verkauften Tomtom
-Geräte
sei auf rund 4,3 Mill. Geräte gestiegen, teilte der niederländische Konzern am Donnerstag mit. Tomtom
-Aktien
gaben wegen des enttäuschenden Ausblicks in Amsterdam bis zu 14 Prozent nach. Konzernchef Harold Goddijn wies in einem Reuters-Interview jedoch Befürchtungen zurück, die Gewinnspanne könne unter Druck geraten. .
Bei Tomtom
kletterte der operative Gewinn (Ebit) im Quartal auf 144 Mill. Euro, was einem Plus von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal entspricht. Damit übertraf der Konzern die Markterwartungen von 138 Mill. Euro. Der Umsatz belief sich auf 634 Mill. Euro und verfehlte damit die Erwartungen der Experten, die 655 Mill. Euro prognostiziert hatten. Die Bruttomarge sank auf 42,3 Prozent, lag aber über den Analysten-Erwartungen von 40,3 Prozent.
2008 will Tomtom
14 bis 15 Mill. Navigationsgeräte verkaufen und einen Umsatz von 2,0 bis 2,2 Mrd. Euro erzielen. Im Gesamtjahr 2007 waren 9,6 Mill. Geräte verkauft und ein Umsatz von 1,74 Mrd. Euro erreicht worden.
Tomtom
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bringt die Aktie unter Druck

