Nettogewinn um 18 Prozent gestiegen
Spiele machen Vivendi viel Freude

Der französische Medienkonzern hat im vergangenen Jahr dank der Geschäftsentwicklung der Spielesparte sowie bei der Tochter Maroc Telecom das Nettoergebnis deutlich gesteigert.

HB PARIS. Vivendi hat 2006 einen Nettogewinn-Anstieg von 18 Prozent verzeichnet und damit die Erwartungen von Analysten erfüllt. Wie der Mutterkonzern der weltgrößten Plattenfirma Universal Music am Mittwoch mitteilte, ging der Zuwachs vor allem auf das Videospiel- und Bezahlfernsehgeschäft sowie das Telekommunikationsgeschäft in Marokko zurück. Der Nettogewinn im Gesamtjahr belief sich auf 2,614 Mrd. Euro, verglichen mit 2,218 Mrd. Euro in 2005. Analysten hatten für 2006 mit 2,615 Mrd. Euro gerechnet.

Der Konzern erhöhte die Dividende um 20 Prozent auf 1,20 Euro pro Aktie und bekräftigte seine Ziele für die kommenden Jahre: 2007 peilt Vivendi einen Nettogewinn von mindestens 2,7 Mrd. Euro an, 2011 will der Konzern einen Reinerlös von 3,5 bis vier Mrd. Euro verzeichnen.

Vivendi gehört der zweitgrößte französischen Mobilfunkanbieter SFR. Auch hält der Konzern 51 Prozent an der marokkanischen Telefonfirma Maroc Telecom. In den USA ist Vivendi bei NBC Universal engagiert, erwägt aber einen Verkauf seines Anteils an dem US-Unterhaltungskonzern. Dieser wird von dem US-Mischkonzern General Electric kontrolliert und umfasst die Fernsehsender NBC und die Universal Filmstudios.

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