Netzwerkausrüster
Cisco befürchtet Umsatzeinbruch

Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems befürchtet angesichts der Konjunktur-Talfahrt einen deutlichen Umsatzeinbruch. Im laufenden Quartal würden die Erlöse voraussichtlich zwischen fünf und zehn Prozent zurückgehen, warnte Konzernchef John Chambers. plant nun Einsparungen in Milliardenhöhe.

HB SAN JOSE. In seinem Ende Oktober abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal erzielte der Konzern einen Gewinn wie im Vorjahr von 2,2 Mrd. Dollar. Ohne Berücksichtigung von Sonderposten stieg der Gewinn je Aktie entgegen den Erwartungen von Experten allerdings an. Der Umsatz kletterte um acht Prozent auf 10,3 Mrd. Dollar und lag damit nur leicht über den Prognosen von Analysten.

Die Aktie verlor wegen der düsteren Geschäftsaussichten im nachbörslichen Handel deutlich. Bereits im Tagesverlauf hatte sie im Einklang mit dem Gesamtmarkt 5,1 Prozent auf 17,39 Dollar eingebüßt.

Cisco gilt als wichtiger Gradmesser für die Lage des Techsektors und vieler weiterer Branchen. Über die Geräte des Konzerns läuft zum Beispiel der Datenverkehr im Internet. So liefert Cisco Ausrüstung ("Router" und "Switches") für die Computernetze von Internet- und Telekom-Dienstleistern sowie anderer Unternehmen.

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