Netzwerkausrüster
Ericsson schwächelt in Nordamerika und Japan

Der Umsatz des Netzwerkkonzerns Ericsson rutschte aufgrund schlechter Geschäfte in Nordamerika und Japan ab. Steigende Gewinne in China bremsen den Fall der Schweden. Konzernchef Vestberg zeigt sich optimistisch.
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StockholmDer weltgrößte Netzwerkausrüster Ericsson hat wegen eines schwachen Geschäfts in Nordamerika und Japan einen Dämpfer erhalten. Im ersten Quartal rutschte der Umsatz auf 47,5 Milliarden schwedische Kronen (5,22 Milliarden Euro) ab und lag damit neun Prozent niedriger als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte.

Etwas bessere Geschäfte in China, dem Nahen Osten und Lateinamerika konnten das Minus lediglich begrenzen, aber nicht komplett auffangen. Der Nettogewinn für die Aktionäre des Nokia-Rivalen sprang dagegen um gut drei Viertel auf 2,12 Milliarden Kronen nach oben. Vor einem Jahr hatte allerdings der Konzernumbau das Ergebnis noch spürbar belastet.

Insbesondere mit der für die Branche wichtigen Bruttomarge aber überraschten die Schweden die Experten: Sie war mit 36,5 Prozent nicht nur höher als vor einem Jahr - Analysten hatten im Schnitt auch mit einem um gut zwei Prozentpunkte niedrigeren Wert gerechnet. Die Bruttomarge gibt einen Hinweis, wie rentabel ein Unternehmen seine Produkte herstellt. Konzernchef Hans Vestberg begründete das Plus mit einträglichen Investitionen der Netzbetreiber in den Ausbau des Breitband-Mobilfunks und mit Kostensenkungen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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