Netzwerkausrüstung
Cisco kauft Softwareunternehmen

Der führende Netzwerkausrüster Cisco kauft den Softwareanbieter Web-Ex Communications für insgesamt 3,2 Milliarden Dollar. Cisco will damit seine Kompetenzen bei Video-Konferenz-Software für Unternehmen ausbauen.

HB NEW YORK. Das Volumen der Übernahme belaufe sich auf insgesamt 3,2 Mrd. Dollar und solle im vierten Quartal des Geschäftsjahres abgeschlossen sein, teilte Cisco am Donnerstag mit. Demnach sollen alle ausstehenden Web-Ex-Aktien für je 57 Dollar aufgekauft werden. Am Mittwoch waren die Papiere bei 46,20 Dollar aus dem Handel gegangen. Ohne die existierenden Barmittel von Web-Ex ist das Geschäft den Angaben nach 2,9 Mrd. Dollar wert. Die Führungsgremien beider Unternehmen hätten der Übernahme bereits zugestimmt.

Web-Ex hat sich auf Software spezialisiert, die es Konzernen ermöglicht, miteinander in Kontakt zu treten. Cisco konnte zuletzt verstärkt von der wachsenden Beliebtheit von Internet-Videos profitieren: Die rasant steigenden Datenmengen erfordern eine ständige Modernisierung des Internets, bei der zunehmend Technologien und Geräte von Cisco zum Einsatz kommen.

Im frühen Handel notierten die Aktien von Web-Ex am Donnerstag um mehr als 22 Prozent im Plus bei 56,65 Dollar, während Cisco-Anteilsscheine um 0,2 Prozent im Minus lagen.

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