Netzwerksparte
6 000 Telekom-Mitarbeiter gehen zu T-Service

Die Deutsche Telekom verlagert wie geplant 6 000 Jobs der Netzwerksparte an die Sparte T-Service. Mit der Arbeitnehmerseite sei eine Einigung erzielt worden, sagte ein Telekom-Sprecher am Mittwoch.

HB BONN. Für die ehemaligen T-Home-Mitarbeiter bedeutet der Umzug ab dem 1. Dezember längere Arbeitszeiten und auf lange Sicht auch Gehaltseinbußen. So erhöht sich für sie die Wochenarbeitszeit von 34 auf 38 Wochenstunden. Die Entgelte werden zwar nicht sofort auf das Niveau der Servicegesellschaften gekürzt, ab 2012 müssen sich die Mitarbeiter auf eine Absenkung um 6,5 Prozent einrichten. Im Gegenzug sichert die Telekom den Mitarbeitern bis Ende 2012 Kündigungsschutz zu. Außerdem dürfen die betreffenden Gesellschaften bis 2010 nicht verkauft werden.

Die Telekom hatte im vergangenen Jahr rund 50 000 Beschäftigte nach einem harten Konflikt mit der Gewerkschaft ver.di an T-Service verlagert, wo die Beschäftigten zu schlechteren Konditionen arbeiten. Bis Donnerstag laufen außerdem Gespräche mit Arbeitnehmervertretern vor einer Einigungsstelle am Landesarbeitsgericht Niedersachsen. Dabei geht es um die Schließung von Callcenter-Standorten.

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