Netzwerktechnik: Nokias Umsatz bricht ein

Netzwerktechnik
Nokias Umsatz bricht ein

Die Handysparte von Nokia wechselt im Frühjahr zu Microsoft. Doch der Verkauf kann den Abwärtstrend des finnischen Konzerns nicht beenden: Der Umsatz im Kerngeschäft ist um ein Fünftel eingebrochen. Die Aktie bricht ein.
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HelsinkiNokia kommt auch nach dem Verkauf der abgestürzten Handy-Sparte noch nicht wieder auf die Beine. Die neue Strategie der Finnen, den Konkurrenzkampf mit den übermächtigen Rivalen Apple und Samsung im Mobiltelefon-Geschäft aufzugeben und stattdessen als Technikzulieferer für Telekom-Konzerne zu punkten, zahlt sich bislang nicht aus. Im Jahresschlussquartal liefen Nokia in der Netzwerksparte NSN – die mittlerweile 90 Prozent des Umsatzes ausmacht – die Kunden davon.

Angesichts des immer härteren Wettbewerbs mit dem schwedischen Marktführer Ericsson und der Billigkonkurrenz aus China brach der NSN-Umsatz um 22 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro ein. Unter dem Strich wies Nokia am Donnerstag einen Fehlbetrag von 25 Millionen Euro aus nach einem Gewinn von 193 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Anleger ergriffen daraufhin die Flucht: Die Nokia-Aktie brach an der Börse in Helsinki um fünf Prozent ein.

Der Nachfolger von Stephen Elop an der Konzernspitze, der noch gesucht wird, bekommt also viel zu tun. Nokia hatte voriges Jahr dem Münchner Siemens -Konzern den Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen NSN abgekauft. Das Geschäft war eigentlich als saniert angesehen, nachdem 2012 die Rückkehr in die schwarzen Zahlen gelungen war.

Doch die alten Rezepte des Managements reichen nach Ansicht von Experten nicht mehr aus. „Sie haben Kosten gesenkt und einige Quartale Gewinne erzielt, doch es ist wichtig, dass die Umsätze sich stabilisieren und im zweiten Halbjahr wieder wachsen“, sagte Greger Johansson vom Analystenhaus Redeye.

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Preiskampf mit Billiganbietern

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  • Player,
    was spricht gegen den Abwärtstrend???
    Sieht man sich die Kaufsstückzahlen in München, Stuttgart und Frankfurt an, dann muss man verwundert die Augen reiben.
    Frankfurt um 12 Uhr 06: 20 724 und 10 000;
    Frankfurt um 15 Uhr 10: 28 417
    Stuttgart um 12 Uhr 05: 25 700 und 8 833;
    München um 12 Uhr 17: 35 000 und 1 000;
    Wer sagt denn. Nokia geht es schlecht, wenn Investoren in solchen Größenordnungen einsteigen, steckt doch die alte Masche dahinter, herunter reden, wie auf der Homepage der ARD : www.Boerse.ard wieder auftritt.
    Das riecht nicht mal, sondern ist Kursmanipulation in einem Umfang, der nur durch die "schlechte Mitteilung" von Medien inszeniert wird. Siehe Fall Prokon !!!!
    Publicity ist ein schlechtes und nicht nachvollziehbares Instrument der Kursmanipulation

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