Neuausrichtung
AOL Deutschland plant massiven Stellenabbau

Die deutsche Tochter des Internetunternehmens AOL steht einem Zeitungsbericht zufolge nach dem Verkauf ihres Zugangsgeschäftes vor einem massiven Stellenabbau. Rund 100 Arbeitsplätze sollen wegfallen.

HB FRANKFURT. „Auf Grund der Neuausrichtung fallen einige Bereiche weg, andere werden komplett umstrukturiert. Kurzfristig werden in diesen Bereichen deshalb rund 100 Stellen abgebaut“, sagte der neue Deutschland-Chef Torsten Ahlers dem „Hamburger Abendblatt“.

AOL konzentriert sich künftig auf das Geschäft mit Internetportalen und vermarktet Inhalte und Werbung. Mit diesem neuen Geschäftsmodell will das Unternehmen wieder wachsen, wie Ahlers der Zeitung sagte. Der US-Medienkonzern Time Warner hatte hatte das AOL-Zugangsgeschäft im vergangenen Jahr für 675 Millionen Euro an die Telecom Italia-Tochter HanseNet verkauft.

Der AOL-Deutschlandchef ließ in dem Interview offen, ob das Internet-Unternehmen weiterhin Stadionsponsor des Fußball-Bundesligisten HSV bleibt. „Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen, weder positiv noch negativ“, sagte Ahlers. Der Zeitung zufolge hatte das Unternehmen Ende Dezember eine Option zur Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Sponsoringvertrages für das frühere Volkspark-Stadion auslaufen lassen.

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