Neubau in Cupertino

Apples neue Zentrale endgültig genehmigt

Die letzte Einspruchsfrist ist abgelaufen: Die gigantische zweite Konzernzentrale Apples darf gebaut werden. Star-Architekt Norman Foster hat das Gebäude entworfen. Die Abrissbirnen rücken bald an, um Platz zu schaffen.
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Apples Ufo darf landen
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Anmutung eines Ufos

Apple ist bei den Plänen für ein neues riesiges Hauptquartier in Kalifornien am Ziel. Der Stadtrat von Cupertino billigte im Oktober 2013 einstimmig das Projekt. Eine letzte Einspruchsfrist verstrich im November, sodass der Konzern endgültig grünes Licht für den Bau hat.

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Die Lage

Der neue Campus liegt in der Nähe der Apple-Zentrale, wird aber eine wesentlich größere Fläche einnehmen.

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Astronomische Baukosten

Der Bau der futuristischen Zentrale soll bis zu fünf Milliarden Dollar kosten. Das Projekt war vom legendären, vor zwei Jahren verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs vorangetrieben worden.

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Aus Hewlett-Packard wird Apple

Apple kaufte für die neue Zentrale das frühere Firmengelände des PC-Herstellers Hewlett-Packard direkt an einer Autobahn. Links die Bebauung wie sie besteht, rechts die geplante neue Aufteilung. Die beiden länglichen Gebäude entlang der Autobahn werden riesige Parkhäuser.

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Außenansicht

Der Einzug in das Gebäude verzögert sich auch wegen zahlreicher Änderungen an dem Plan vermutlich bis Mitte 2016.

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Vier Etagen

Das geplante Hauptquartier ist ein vierstöckiges kreisrundes Gebäude, in etwa so riesig wie das US-Verteidigungsministerium Pentagon. In der weitgehend verglasten Zentrale sollen rund 12.000 Mitarbeiter Platz finden.

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Querschnitt

Der grobe Grundriss einer der Etagen.

CupertinoApple darf in Cupertino ein neues Hauptquartier bauen. Der Stadtrat von Cupertino winkte das Riesenprojekt nach Ablauf einer letzten Einspruchsfrist am späten Dienstag (Ortszeit) ohne Gegenstimmen durch, wie die „San Jose Mercury News“ berichtete. Das Glas für die Außenfassade dürfte aus Deutschland kommen.

Zugleich senkten die Stadträte alte Steuervergünstigungen für Apple etwas ab. Als der Konzern 1997 vor dem Zusammenbruch stand, hatte sich Cupertino bereit erklärt, die Hälfte der Steuern aus dem Geschäft mit lokalen Unternehmen zurückzuzahlen. Jetzt wurde der Rabatt auf 35 Prozent gesenkt. Damit werde Apple in diesem Jahr von der Stadt 4,4 Millionen Dollar zurückbekommen.

Apple plant das kreisrunde neue Hauptquartier mit nahezu durchgängiger Glasfassade schon seit Jahren. Firmengründer Steve Jobs warb 2011 wenige Monate vor seinem Tod noch bei den Stadträten für das Projekt. Das vierstöckige Gebäude soll mehr als 14.000 Mitarbeitern Platz bieten.

Apple kaufte für die neue Zentrale das frühere Firmengelände des PC-Herstellers Hewlett-Packard direkt an einer Autobahn. Für die Gestaltung wurde das Büro des britischen Star-Architekten Norman Foster verpflichtet. Zum Jahresende soll der Abriss der alten Gebäude beginnen. Apple will das neue Hauptquartier voraussichtlich Mitte 2016 eröffnen. Der wenige Kilometer entfernte bisherige Komplex war zu klein geworden.

  • dpa
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15 Kommentare zu "Neubau in Cupertino: Apples neue Zentrale endgültig genehmigt"

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  • Fortsetzun Teil 3 der vorangegangenen Kommentare:.....Apple verkauft dadurch bei Neugeräten mehr Speicher und verdient daran kräftig, doch ich muss mir jetzt eine teure, externe Wlan-fähige Harddisk holen, da das Speichern grosser Datenmengen über meine preiswerte Internetverbindung viel zu langsam ist.
    Apple ist im Anwender ärgern mittlerweile fast so gut, wie im Begeistern derselben.
    Also, sehr geschätzter Jonathon Ive, es gibt viel zu tun, pack es an und warte nicht zu lange ab!

  • Fortsetzung Teil 2 des vorangegangenem Kommentares:...........schnell ist dieser Browser und er hat auch eine gute Cloudanbindung, so, dass ich geöffnete Tabs auch auf anderen Decices sehen kann (nicht zu glauben, hier hat's tatsächlich mal eine Innovation gegeben), doch ansonsten glänzt Safari durch Armut an Funktionalität
    Seiten kann ich mit Dafari manchmal nicht größer ziehen um sie besser lesen zu können, bei Icab ist das wiederum kein Problem.
    Leider sind alternative Browseranbieter gehandicapt, weil Apple Ihnen verbietet, die schnelle Java-Nitro-Engine zu nutzen, so dass diese langsamer sind und mehr ruckeln. Dass lieber Jonathan, ist kleinlich und kindisch und Kundenunfreundlich!
    3 Dann noch was, wie kann man denn blos User derartig quälen, dass man verhindert, dass ich mit einem IPAD 3G normal telefonieren kann. Via Bluetooth ist das bei Android eine prima Sache. Ich kann nicht einmal Telefonnummern von dem Telefonchip ins Adressbuch bekommen. Bei so etwas kommt Frust auf und Lust vielleicht doch zu wechseln.
    4. Tastatur
    Ständig wechselt die Stelle, wo bestimmte Sonderzeichen, wie z.B. das @-Zeichen ist, vor allem in der Suchzeile, wo übrigens der automatische Rechtschreib-Wortersatz vollkommen sinnfrei ist, weswegen ich die Funktion komplett abgeschaltet habe.
    Für manche mag dieser Platzwechsel von Sonderzeichen gut sein, für viele aber nicht, also sollte man die Tastatur anpassen können.
    Eine Anpassung der Tastatur sollte man auch hinsichtlich der fehlenden Pfeiltasten ermöglichen und es so bitteschön dem Anwender überlassen, ob er eine gewisse Überfrachtung aufgrund der geringen Größe der Bildschirmtastatur in Kauf nummt oder nicht. So ist es manchmal ein Heidenumstand den man hat, bis der Text einigermaßen passt.
    5. Ein IPAD/Iphone hat einen USB-Anschluss, doch er ist sowohl Softwaremässig gesperrt (Nur über Itunes+PC nutzbar) und Hardwaremässig verändert, so dass dem Anwender diese, vorhandene Schnittstelle vorenthalten wird.

  • Schön, schön, hoffen wir also, dass Apple dann ab 2015 nicht mehr soviel mit umziehe beschäftigt ist sondern wieder mehr mit Innovationen und den Kundenwünschen.
    Als bisher überzeugter Apple-Nerd möchte ich diese Gelegenheit benutzen um mal kräftig zu meckern und kundzutun, was mich nervt und wo ich mich veräppelt fühle, los geht's:
    1. Warum macht Jonathan Ive nach und nach Apples Bedienelemente fast unsichtbar.
    Ich sitze jetzt gemütlich auf der Terrasse und fühle mich gestresst da ich trotz aktueller Brille, mich sehr konzentrieren muss, um beispielsweise ein Lesezeichen hinzuzufügen oder um eine Seite als Email zu versenden. Die Symbole sind nicht mal mehr Halbfett.
    Genauso ein Mist mit dem Applleshop, Schriftgrössen von 1,5-2 mm und dann nur viertelfett, was soll so ein Schwachsinn. Jonathan Ive stand immer zusammen mit Frog Design für erstklassige Designlösungen die innovativ, schön anzusehen aber auch funktionell beispielhaft gut wahren.
    Jetzt fällt ihm anscheinend nicht mehr genug ein und er flüchtet sich in Unsichtbarkeit.
    2. Die Rechtschreibkontrolle ist nicht ausreichend gut konfigurierbar und es fehlen endlos viele deutsche Begriffe. Wenn ich auf Glas schreibe produziere ich viel mehr Fehler, als mit der normalen Tastatur, als wird hier die Rechtschreibkontrolle wichtiger. Ja Pustekuchen, in Safari funzt sie gar nicht mehr seit IOS 7, ich kann zwar Wörter markieren, aber es wird kein korrekter Wortvorschlag mehr gemacht, was sehr viel Zeit spart.
    4. Browserfunktionalität.
    Ich muss sehr viel mit ICAb machen, da Safari zum Einschlafen Innovationslos und Funktionsarm ist, was machen die Entwickler eigentlich den ganzen Tag. Mit ICAB dagegen kann ich ratz, fatz eine Seite in eine andere Sprache via Google übersetzen, an Goodreader übergeben und, und, und.
    Bei Safari dagegen Fehlanzeige.....Fortsetzung folgt im nächstem Kommentar......

  • @Karma

    Bevor du andere entsorgen möchtest, frag dich mal lieber selbst: Dein Karma noch in Ordnung?

  • @129kona95

    2016 fertig? Da halt ich dagegen! Never!

  • …und das wird 2016 fertig. Anders als BER ;–))

  • ekelhaft, ne

    Kaputte Menschen finden IMMER ein Haar in der Suppe. Wird Zeit, dass der Lebenzyklus diese ollen Meckerköpper endlich entsorgt.

    Was es aus ist, wie schön es auch ist, diese Menschen mit einem Lebensruin können alles schlecht reden.

  • Es ist nicht lange her, da war Apple so gut wie pleite und jetzt eine gigantische Konzernzentrale. Hoffentlich geht das mal gut, denn der Schweinezyklus des Apple-Handys wird auch nicht ewig währen.
    20qm pro Mitarbeiter klingt nach besenkammern großen Büro u nd dafür dann 360.000 pro MA oder 18.000 pro qum. Das ist mal ein Wort.ODer soll man es gleich Verschwendung nennen?

  • das sind bei 12000 bis 14000 Mitarbeitern :
    ca. 20 qm/Mitarbeiter
    ca. 360.000 US$/Mitarbeiter
    Dafür müssen sich die Mitarbeiter aber ins Zeug legen, um dass wieder reinzuholen.

  • @129kona95
    Ich fürchte gar keinen. Die Baukosten für "Ronald Regan, 2003) beliefen sich auf 4,3 Milliarden US-Dollar.

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