Neue Intel-Rechner vorgestellt: Apple übertrifft sämtliche Erwartungen

Neue Intel-Rechner vorgestellt
Apple übertrifft sämtliche Erwartungen

Der US-Computerkonzern hat im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres deutlich mehr umgesetzt als erwartet. Außerdem geht Apple mit neuen Computern weiter in die Offensive.

HB SAN FRANCISCO. Apple stellte am Dienstag Rechner vor, die auf Prozessoren von Intel basieren und bis zu vier Mal schneller sein sollen als gegenwärtige Modelle. Bislang hatte Apple auf Technologie von IBM gesetzt. Bis Ende des Jahres sollen alle neuen Macs mit Intel-Prozessoren laufen. Bei der Präsentation der Rechner auf der Computermesse Macworld in San Francisco wurde Apple-Chef Steve Jobs von Intel-Chef Paul Otellini unterstützt.

Dank einer starken Nachfrage nach den Musikspielern der iPod-Serie sei der Umsatz im Feiertagsquartal um 63 Prozent auf 5,7 Mrd. Dollar gestiegen, gab Jobs bekannt. Insgesamt seien in diesem Zeitraum 14 Mill. iPods und 1,25 Mill. Macs verkauft worden. Die Aktien des Unternehmens reagierten am Mittwoch vorbörslich mit einem Kurssprung von mehr als sechs Prozent und erreichten zwischenzeitlich ein Rekordhoch von 81,89 Dollar. UBS erhöhte am Mittwoch das Kursziel auf 100 Dollar von 86 Dollar. Seit Anfang 2005 haben Apple-Aktien etwa 145 Prozent an Wert gewonnen.

Jobs stellte eine Intel-Variante des Rechners iMac vor, die bis zu drei Mal schneller sein soll als die bisherigen iMacs. Die Rechner sollen sich in Form und Größe nicht von den Vorgängern unterscheiden und werden in Deutschland ab 1349 Euro angeboten. „Jeder hat erwartet, das Intel-Notebook auf der Macworld zu sehen“, sagte Analyst Ted Schadler von Forrester Research. „Aber die Leute haben nicht damit gerechnet, den neuen iMac zu sehen.“ Bei Laptops führt Apple eine neue Produktreihe mit dem Namen MacBook Pro ein. Diese Intel-Rechner sollen die PowerBook-Reihe ablösen und dabei vier Mal so schnell sein. Sie sollen ab Februar erhältlich sein und ab 2099 Euro kosten. Für die iPods gibt es künftig eine Fernbedienung mit UKW-Radio-Funktion.

In einem Interview sagte Jobs, das vergangene Jahrzehnt habe Apple darauf verwendet, alles über die IBM-Technologie zu erfahren. Ebenso viel habe man in drei bis vier Monaten über Intel-Prozessoren lernen müssen. Intel-Chef Otellini ergänzte im selben Interview: „Die Teams hatten sofort einen guten Draht zueinander, nicht nur weil es um ein aufregendes Produkt ging, sondern weil beide Seiten ihre Technologie lieben.“

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