Neue Konkurrenz für SAP und Oracle
Microsoft geht auf Kollisionskurs

Der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft nimmt immer stärker Großkonzerne als Kunden für Programme zur Unternehmensführung ins Visier.

HB/dpa REDMOND. Während Microsoft sich mit seinen „Business Solutions“ bislang sich auf Unternehmen mit 1000 Beschäftigten oder weniger konzentriert habe, würde nun auch Konzerne mit 10 000 Mitarbeitern und mehr umworben, berichtete die Wirtschaftsagentur Bloomberg am Freitag.

Damit würde Microsoft ein direkter Konkurrent des größten europäischen Softwarehauses SAP oder des US-Anbieters Oracle. SAP führt den Markt der Unternehmenssoftware weltweit an, Oracle versucht mit der Übernahme von Peoplesoft, seine Position zwei zu behaupten.

„Das wird ein Frontalzusammenstoß“, sagte Orlando Ayala, Senior Vice President von Microsoft der Wirtschaftsagentur. So habe Microsoft seine Business-Anwendungen Tochterfirmen der Automobilkonzerne Ford und General Motors angeboten. Oracle, traditionell Hersteller von Unternehmenssoftware und Datenbanken für Großkonzerne, spricht unterdessen verstärkt auch kleinere Firmenkunden an. Ayalas Kommentar zu der neuen Konkurrenzsituation: „Die bewegen sich abwärts, wir bewegen uns aufwärts.

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