Neue Prozessoren für die Xbox
IBM sticht Intel bei Microsoft-Deal aus

Die Xbox von Microsoft bekommt ein neues Herz. IBM hat nach eigenen Angaben den weltgrößten Chiphersteller Intel als Lieferanten für die Prozessoren der Spielekonsole ausgestochen.

HB ARMONK. Für die nächsten Versionen der Konsole werde IBM die Computerchips liefern, sagte Rick Bause, Sprecher des weltgrößten Computerherstellers am Montag (Ortszeit) in Armonk (US-Staat New York). Einzelheiten über die Vereinbarungen wurden nicht genannt. Microsoft ist damit der letzte der großen drei Konsolenhersteller, der sich für IBM-Chips entscheidet. Der Konzern liefert bereits für Nintendos GameCube die Prozessoren und unterhält eine Entwicklungs-Partnerschaft für Computerchips mit Sony für deren Playstation 2.

Für IBM ist diese Entscheidung nach Einschätzung von Analysten ein wichtiger Erfolg. Die Chipsparte des Unternehmens hatte nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg in den vergangenen drei Quartalen Verluste in Höhe von 218 Mill. Dollar gemacht, nach einer Milliarde Verlust im Jahr zuvor. Microsoft könnte die neue Partnerschaft wiederum helfen, sein Spielzeug besser vor Hackerangriffen zu schützen, schätzte Richard Doherty, Analyst der Marktforschung Envisioneering Group. „Microsoft hatte ein großes Problem damit, dass die Xbox gehackt werden konnte“, sagte Doherty. „IBMs Power-PC-Chip könnte dieses Problem lösen."

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