Neues virtuelles Kaufhaus
Ebay plant zweiten Markt für Gewerbehandel

Das Online-Auktionshaus Ebay plant einen zweiten Marktplatz im Internet, auf dem gewerbliche Händler fabrikneue Ware zum Festpreis anbieten können.

HB DÜSSLEDORFER. Der Deutschland-Chef des amerikanischen Unternehmens, Stefan Groß-Selbeck, bestätigte der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“, das neue Projekt solle „Ebay Express“ heißen. Laut Vorabmeldung vom Samstag soll es einem virtuellen Kaufhaus gleichen.

Das Angebot werde in den USA bereits in den kommenden Wochen starten. Deutschland solle als zweiter Markt im Herbst nachziehen. Aber bereits in der neuen Woche beginne Ebay mit der Akquisition von Händlern, die ihre Produkte über Ebay Express anbieten wollten. Dafür würden nur Händler akzeptiert, die ein eingetragenes Gewerbe nachweisen könnten und ihre Bonität überprüfen ließen.

Dem Bericht zufolge garantiert Ebay anders als bei herkömmlichen Online-Auktionen von privat zu privat auf seinem Express-Marktplatz, dass alle Käufer ihr Geld zurückbekommen, falls der Kauf platzt oder Probleme auftreten. „Der neue Marktplatz ist ein wichtiger Schritt, um Ebay als Plattform für den Internethandel weiter auszubauen“, wird Groß-Selbeck zitiert.



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