"New Wave" wird weiter ausgebaut
BT kann Verluste eingrenzen

Der britische Telefonkonzern BT Group hat im letzten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres den Umsatzverlust gestoppt und beim bereinigten Jahresgewinn überraschend stark zugelegt. Analysten waren mit den Zahlen zufrieden.

HB LONDON. Das Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, im vierten Quartal des am 31. März beendeten Geschäftsjahrs sei der Umsatz auf 4,78 Milliarden Pfund (rund 7,12 Milliarden Euro) gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung um rund 1 Prozent zum Vorjahreszeitraum und einer Verbesserung um 4,5 Prozent verglichen mit den Zahlen des Vorquartals.

Auf Jahresbasis bis 31. März gerechnet ergibt sich nach Angaben von BT ein bereinigter Gewinn pro Aktie von 16,9 Pence nach 14,2 Pence im Vorjahr. Im Jahresvergleich ging der Umsatz auf 18,52 Milliarden Pfund nach 18,73 Milliarden Pfund zurück. Analysten hatten im Durchschnitt einen bereinigten Jahresgewinn pro Aktie von 16,82 Pence vorausgesagt.

„Das sind gute Zahlen. Das ist das erste Mal in 15 Monaten, dass ich das über BT sagen kann“, sagte Francois Pierre-Arth von Exane-BNP Paribas. „Es ist genau das, was der Markt hören wollte“, sagte James Enck vom Daiwa-Forschungsinstitut.

Trotz verschärften Wettbewerbs kontrolliert der einstige Monopolist BT weiter mehr als drei Viertel des britischen Festnetz-Marktes für Privatkunden. Angesichts des Rückgangs im traditionellen Telekommunikationsbereich baut das Unternehmen verstärkt auf seine „New Wave“. Dazu gehören etwa Breitband- Internetverbindungen und Informationsdienstleistungen. BT-Chef Ben Verwaayen kündigte an, man werde weiter verstärkt auf diesen Wachstumssektor setzen.

BT-Aktien notierten in London im frühen Handel bei 177,7 Pence und damit 2,3 Prozent fester als bei der Eröffnung.

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