News Corp.
Sky-Engagement zahlt sich für Murdoch aus

News Corp vermeldet für das abgelaufene Quartal höhere Gewinne und größeren Umsatz. Dies hat Medienmogul Rupert Murdoch vor allem einem größeren Engagement beim Bezahlsender Sky Deutschland zu verdanken.
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New YorkMit der mehrheitlichen Beteiligung am Bezahlsender Sky Deutschland hat Medienmogul Rupert Murdoch sein Reich deutlich vergrößert: Im dritten Geschäftsquartal von Januar bis März stieg der Umsatz seines US-Konzerns News Corp. auf gut 9,5 Milliarden Dollar (7,2 Mrd Euro). Das waren 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wobei der Löwenanteil des Zuwachses durch die Einbeziehung der deutschen und einer australischen Tochter kam.

Der Gewinn entsprach in etwa den Erwartungen von Analysten. Nachbörslich stieg die Aktie um mehr als zwei Prozent.

Murdoch hatte seien Anteil an Sky Deutschland zuletzt auf über 50 Prozent erhöht und den Sender so endgültig unter seine Kontrolle gebracht. Er stieg bereits Anfang 2008 ein, um aus dem maroden Bezahlkanal einen Gewinnbringer nach dem Vorbild seiner Sender in Großbritannien und Italien zu machen.

Zumindest operativ schrieb Sky Deutschland im ersten Quartal schwarze Zahlen. Unter dem Strich stand ein Minus von knapp 38 Millionen Euro, nach 73 Millionen vor Jahresfrist. Die Zahlen wurden bereits in der vergangenen Woche bekanntgegeben.

Auch die anderen Fernsehsender des Konzerns sowie die Filmsparte trugen zu dem Sprung bei; dagegen lief das vor der Abspaltung stehende Verlagsgeschäft mit dem Flaggschiff „Wall Street Journal“ mau. Gegen Ende des Geschäftsjahres im Juni solle die Trennung über die Bühne gehen, erklärte Murdoch am Mittwoch in New York.

Vor allem die Zahlen im TV-Business waren erfreulich. 17 Prozent nahmen die Einnahmen hier zu, während die Einnahmen im Verlagswesen um über ein Drittel zurück gingen. Im TV-Bereich waren es nebst den Einnahmen von Pay-TV-Anbietern wie Sky Deutschland auch Lizenzierungsgebühren, die Geld einbrachten. Die Lizenzgebühren für die Verbreitung des US-Nachrichtensenders Fox News verdoppelten sich der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge.

Ein Schwachpunkt war der US-Sender Fox, der anders als Fox News, Unterhaltungssendungen wie die amerikanische Version von „Deutschland sucht den Superstar“ zeigt. Hier sollen neue Shows helfen, Zuschauer auf allen Kanälen zurück zu gewinnen. Nächste Woche wird Werbern das neue Programm vorgestellt.
Das Verlagsgeschäft, wozu auch die britischen Zeitungen „Times“ und „Sun“ gehören, wird den Namen News Corporation behalten. Die elektronischen Medien werden unter 21st Century Fox firmieren. Damit spielt Murdoch auf sein traditionsreiches Hollywood-Studio 20th Century Fox an, das neben den Fox-Fernsehsendern den Kern des Konzerns bildet.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Sky wird in Deutschland nie erfolgreich werden, aber solange er es steuerlich gegenrechnenen kann wird er es wohl im Portfolio halten

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