News Corp
Werbegeschäft vermiest Murdoch die Bilanz

Eine Anzeigenflaute im australischen Zeitungsgeschäft macht Milliardär Rupert Murdoch zu schaffen. Sein Medienkonzern News Corp musste im dritten Quartal einen Umsatzrückgang einstecken.
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New YorkDas Verlagsgeschäft von US-Medienmogul Rupert Murdoch leidet weiterhin unter rückläufigen Werbeanzeigen und Abo-Einnahmen. Im dritten Geschäftsquartal von Januar bis März gab der Umsatz der News Corp um fünf Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) nach, wie die Firma am späten Donnerstag (Ortszeit) in New York mitteilte.

Ein schwächelndes Werbe- und Abonnementsgeschäft brockte News Corp in der Sparte Nachrichten und Informationsdienstleistungen ein Umsatzminus von neun Prozent ein. Der Umsatz mit den australischen Zeitungen fiel sogar um 21 Prozent. Unter dem Strich stand ein Gewinn von lediglich 48 Millionen Dollar nach 323 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Dies hat jedoch zum großen Teil mit einem Sondereffekt im Zusammenhang mit dem Verkauf des neuseeländischen Pay-TV-Anbieters Sky Network Television an Investoren im vergangenen Jahr zu tun.

Murdoch hatte sein Medienimperium im Sommer vergangenen Jahres aufgespalten und zwar in den Verlagszweig namens News Corp und in das größere Film- und Fernsehgeschäft namens 21st Century Fox, das am Vortag über deutlich bessere Geschäfte berichtet hatte. Murdoch ist bei beiden Firmen Hauptaktionär, die Geschäfte bei der News Corp führt allerdings Robert Thomson. Zu dem Verlag gehören unter anderem das „Wall Street Journal“, die britischen Zeitungen „Sun“ und „Times“ sowie der Buchverlag „Harper Collins“.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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