Nicht die einzige Internet-Beteiligung
Springer kauft Preissuchmaschine Idealo

Der Medienkonzern Axel Springer („Bild“, „Die Welt“) hat die Preis- und Produktsuchmaschine Idealo.de mehrheitlich übernommen. Es ist nicht die einzige Beteiligung an einem Internet-Unternehmen.

HB FRANKFURT. Springer hat 74,9 Prozent an der Berliner Idealo Internet erworben, wie der Verlag am Dienstag mitteilte. Der Finanzinvestor Peter Jungen habe sich von seinen Anteilen getrennt. Die Gründer und Manager Martin Sinner, Albrecht von Sonntag und Christian Habermehl hielten weiter die restlichen Anteile. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Idealo Internet wurde im Jahr 2000 gegründet. Das Unternehmen bietet auf seiner Website einen kostenlosen Preisvergleich für rund 150 000 Produkte an, insbesondere für elektronische Konsumgüter. Hinzu kommen Flüge, Software-Titel, Tonträger, Filme und Bücher.

Nach dem geplatzten Einstieg bei der Fernsehgruppe Pro Sieben Sat 1 will Springer die Marktführerschaft im Zeitungs- und Zeitschriften-Geschäft ausbauen und sucht Expansionsmöglichkeiten im Ausland sowie in digitalen Märkten. Bekannteste Internet-Plattform des Verlags ist „Bild.T-Online“, ein Joint Venture mit der Telekom-Tochter T-Online. Mehrheitlich beteiligt ist Springer auch am Immobilienportal Immonet. An dem Online-Stellenmarkt Stepstone hält Springer 49,9 Prozent und ist an den Internet-Buchportalen Buecher.de und Booxtra sowie am Spieleportal Gamigo beteiligt.

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