Nike und Universal Studios
EU prüft Vertriebspraktiken von US-Konzernen

Die EU-Wettbewerbshüter beschäftigen sich mit Vertriebspraktiken von Firmen wie Nike und Universal. Sie stehen im Verdacht, Händlern zu verbieten, lizenzierte Produkte über Grenzen hinweg in der EU zu verkaufen.
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BrüsselDie EU-Wettbewerbshüter prüfen die Vertriebspraktiken des US-Sportartikelherstellers Nike sowie des Hollywood-Studios Universal genauer. Bei der Untersuchung gehe es darum, ob die beiden Unternehmen sowie der japanische Handelskonzern Sanrio Händler daran hinderten, lizenzierte Produkte über Grenzen hinweg in der EU zu verkaufen, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Dabei gehe es um sogenannte Merchandising-Produkte, zu denen Schuhe, Kleidung, Mobiltelefone oder Spielzeug gehörten.

Die EU-Kommission nannte als Beispiele Nike-Artikel des spanischen Fußball-Clubs FC Barcelona, die „Hello Kitty“-Produkte von Sanrio sowie Artikel zu den „Minions“-Filmen von Universal Studios. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte die EU das Vorgehen der Konzerne verbieten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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