Nintendo Konsolen-Boom sorgt für glänzende Zahlen

Aufgrund der starken Nachfrage nach der neuen Spielekonsole Switch konnte Nintendo seinen Gewinn im wichtigen Weihnachtsquartal fast vervierfachen. Die Japaner peilen für das Geschäftsjahr nun ein Milliardenergebnis an.
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Die neue Spielekonsole von Nintendo erfreut sich einer hohen Nachfrage. Quelle: AP
Switch

Die neue Spielekonsole von Nintendo erfreut sich einer hohen Nachfrage.

(Foto: AP)

OsakaNintendo hat seine Prognose wegen der starken Nachfrage nach seiner neuen Spielekonsole Switch erneut angehoben. Nach einem Gewinnsprung im dritten Geschäftsquartal werde nun fürs Gesamtjahr 2017/2018 mit einem Betriebsergebnis von 160 Milliarden Yen (umgerechnet fast 1,2 Milliarden Euro) gerechnet, teilte der japanische Konzern am Dienstag mit. Bisher hatte Nintendo rund 888 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Im wichtigen Weihnachtsquartal vervierfachte das Unternehmen, das auch für Videospiele rund um Figuren wie Super Mario oder den Game Boy bekannt ist, seinen Betriebsgewinn nahezu auf 862 Millionen Euro. Das ist das höchste Ergebnis der Firma im Zeitraum Oktober bis Dezember seit acht Jahren.

Die Popularität der Spielekonsole Switch, die seit März auf dem Markt ist, hat den Aktienkurs von Nintendo fast verdoppelt. Seit einiger Zeit versucht das Unternehmen, das im 19. Jahrhundert mit dem Vertrieb von Kartenspielen groß wurde, sich neue Umsatzquellen zu erschließen. Dazu gehören Spiele für Smartphones. An den Überraschungserfolg von Pokémon Go konnte Nintendo allerdings bisher nicht anknüpfen.

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1 Kommentar zu "Nintendo: Konsolen-Boom sorgt für glänzende Zahlen"

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  • Man merkt, dass der Autor keine Ahnung von der Firma hat. Nintendo ist nich unter Anderem für Videospiele und Figure wie Mario bekannt, sondern genau dafür. Pokemon Go war kein Überraschungserfolg für Nintendo und wird auch nicht von Nintendo vertrieben. Nintendo gehören gerade mal 10% der Anteile an Niantic, der Firma die Pokemon Go vertreibt. Und der Erfolg der Switch ist um ein vielfaches größer als der von Pokemon Go.
    Schlechte Berichterstattung, liebes Handelsblatt.

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