Nintendo Switch verhilft zum Sprung in die schwarzen Zahlen

Die Spielekonsole Switch von Nintendo ist ein Kassenschlager. Der reißende Absatz bringt den Konzern im ersten Geschäftsquartal zurück in die Gewinnzone. Das Unternehmen hatte den Erfolg bereits eingeplant.
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Die neue Spielekonsole der Japaner hört auf den Namen Switch und verkauft sich blendend. Quelle: AP
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Die neue Spielekonsole der Japaner hört auf den Namen Switch und verkauft sich blendend.

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TokioNintendo kann mit seiner neuen Spielekonsole Switch kräftig punkten. Der reißende Absatz des Modells beförderte den für die Spielefigur Mario bekannten Konzern im ersten Geschäftsquartal in die schwarzen Zahlen. Das Unternehmen aus dem japanischen Kyoto erzielte in den Monaten April bis Juni einen operativen Gewinn von umgerechnet 124,5 Millionen Euro (16,2 Milliarden Yen) nach einem Verlust von knapp 39,5 Millionen Euro (5,1 Milliarden Yen) im Vorjahreszeitraum.

Im Berichtsquartal verkaufte Nintendo knapp zwei Millionen Switch-Konsolen und hat damit seit Marktstart im März 4,7 Millionen an die Kunden gebracht, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Die Japaner kommen mit der Herstellung kaum nach, sodass Käufer mitunter ausgelost werden mussten.

Spiele-Nachschub für den Herbst
Assassin's Creed - Origins
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Einer Dauergast auf der E3 ist Ubisofts Historien-Serie „Assassin's Creed”. 2016 nahm sich die Serie jedoch eine kreative Auszeit, zu durchwachsen waren die Reaktionen auf die jüngsten Episoden „Unity” und „Syndicate”. Am 27. Oktober kehrt die Reihe mit „Assassin's Creed Origins” jedoch umso schwungvoller zurück - mit mehr Rollenspielelementen inklusive Ausrüstung zum Sammeln, einer riesigen Spielwelt und dem antiken Ägypten als neuem Szenario.

Star Wars Battlefront 2
2 von 15

Spektakuläre Massenschlachten: „Star Wars Battlefront 2” (Electronic Arts, 17. November) will im Vergleich zum ersten Teil vor allem mehr bieten: also mehr „Star Wars”-Helden, mehr Welten und Hintergründe für seine Massenschlachten, mehr Spektakel und mehr Abwechslung.

Mittelerde: Schatten des Krieges
3 von 15

„Mittelerde: Mordors Schatten” war 2015 ein Überraschungserfolg, was aber weniger an der höchstens ordentlichen Schwertkampf-Action lag, sondern eher am ungewöhnlichen Nemesis-System: Aus namenlosen Orks wurden damit echte Charaktere, die der Spieler wahlweise bekämpfen oder auf seine Seite ziehen konnte.

Eine tolle Idee mit viel Potenzial - kein Wunder, dass dieses System im Nachfolger „Schatten des Krieges” (Warner Bros.) ganz und gar im Mittelpunkt steht. Hier kann der Spieler jetzt ganze Armeen aus Orks aufstellen und damit Krieg gegen den bösen Sauron und seine Diener führen. Los geht es am 10. Oktober.

Before the Storm
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Ein weiterer Überraschungserfolg, der nun seine wohlverdiente Fortsetzung bekommt, ist das interaktive Teenie-Drama „Life is Strange” von Square Enix. Der Dreiteiler „Before the Storm”, dessen erste Episode am 31. August auf den Markt kommt, setzt aber nicht einfach die Handlung fort, sondern erzählt die Vorgeschichte.

Tacoma
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Mit Teenager-Weltschmerz wurde 2013 auch „Gone Home” zum Fan- und Kritikerliebling. Danach war es lange still um die Entwickler von Fullbright. Am 2. August erscheint mit „Tacoma” jetzt endlich ihr nächstes Spiel. Erneut muss der Spieler darin aus der Egoperspektive die Geheimnisse eines verlassenen Orts aufdecken, damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon wieder auf. Denn „Tacoma” ist kein Familiendrama, sondern echte Science Fiction - und sein Schauplatz kein Einfamilienhaus, sondern eine Raumstation.

Forza Motorsport 7
6 von 15

Neue Pixelpracht: Forza Motorsport 7 (erscheint Anfang Oktober) bietet die übliche Raserei mit Luxusautos und Rennwagen - auf Microsofts neuer Xbox One X zum ersten Mal in Ultra HD.

Call of Duty
7 von 15

Zurück zu den Wurzeln: Das neue Call of Duty spielt nicht mehr in der Zukunft, sondern im Zweiten Weltkrieg. Das Spiel kommt Anfang November auf den Markt.

Nintendo entschuldigte sich für den Lieferengpass in Japan und versprach, die Produktion hochzuschrauben. Im dem Ende März 2018 ablaufenden Geschäftsjahr will der auch für Modelle wie DS und Wii bekannte Rivale des Playstation-Herstellers Sony und des Xbox-Produzenten Microsoft insgesamt zehn Millionen Switch verkaufen. Das Unternehmen hatte die Geräte als Kassenschlager bereits eingeplant und hält deshalb an seiner Geschäftsprognose eines mehr als verdoppelten Jahresgewinns fest. Dabei setzt Nintendo auch darauf, mit seine Spielefiguren zusätzlich über Handy-Apps wie „Super Mario Run“ Geld zu machen.

  • rtr
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